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17. 05. 2012
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Dekanat und Rektorat der Uni neu besetzt


14.07.2011 09:36 von:

Schlagwörter: Köln,Universität,Rektorat,Dekanat,Medizin,Fink,Krieg,Umbesetzung,Juli,2011

Im Rektorat der zweitgrößten Hochschule des Landes, der Universität zu Köln, hat sich eine personelle Veränderung ergeben. Prof. Dr. Thomas Krieg schied aus dem Führungsgremium der Universität aus, weil er kürzlich in den sechsköpfigen Fakultätsvorstand der medizinischen Fakultät berufen wurde. Der so genannte Fachbereichsrat hatte den neuen Vorstand und damit auch den Medizinvertreter Krieg aus dem Rektorat herausgewählt. Sein Nachfolger ist seit dem gestrigen Mittwoch offiziell in Amt und Würden. Prof. Dr. Gereon Fink wird neuer Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Medizinprofessor bleibt aber auch weiterhin Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Kölner Universitätsklinik.

Krieg wiederum löst Prof. Dr. Joachim Klosterkötter als Dekan der Medizinischen Fakultät ab. "Während seiner Amtszeit hat er eine wesentliche Stärkung der Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät erreichen können. Hierzu zählt im Wesentlichen die Etablierung von zwei Sonderforschungsbereichen. Des Weiteren konnte in seiner Amtszeit die Förderung für eine Klinische Forschergruppe sichergestellt werden, sowie der Start des Exzellenzclusters CECAD", lobte der Nachfolger den Vorgänger. Diese Leuchttürme will der neue Dekan weiter ausbauen, insbesondere die Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft im Rahmen der Exzellenzforschung müsse weiter entwickelt werden. Neben dem Forschungsbereich will der neue Dekan auch die Lehre verbessern. Ein studenten- und wissenschaftsfreundlicher Campus soll entstehen, die Internationalisierung gefördert und junge Medizintalente unterstützt werden, hieß es dazu weiter.

Um seine Ziele auch umzusetzen, wird das Dekanat der Medizinischen Fakultät zukünftig auch personell ausgebaut. Neben Prodekanen für Studium und Forschung gibt es nun eine Prodekanin für Haushalt und Finanzen (Gabriele Pfitzer) sowie eine weitere für Akademische Entwicklung und Gender-Fragen (Christiane Woopen). Unterdessen hatte der Senat der Universität am gestrigen Mittwoch die Wahl Finks zum Prorektor einstimmig bestätigt. Fink gilt international als Koryphäe der neurologischen Forschung, er gehört zu den am meisten zitierten Neurologen. In seiner Forschertätigkeit hat sich Fink durch die Beschäftigung mit Schlaganfall und seiner Therapierung einen Namen gemacht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse ließen sich bisweilen auch auf andere neuronale Erkrankungen übertragen.







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