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17. 05. 2012
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Drei neue Regionalbotschafter für Kölner Uni


21.02.2012 12:00 von:(red)

Schlagwörter: Universität,Botschafter,Ambassador,Berufung,Internationalität,Strategie

Die Kölner Universität baut ihr internationales Netzwerk weiter aus. Drei neue Botschafter sollen die Internationalität weiter vorantreiben. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Universität zu Köln hat drei renommierte Wissenschaftler zu Regionalbotschaftern ernannt. Die Berufung fand im Rahmen der Internationalisierungsstrategie der zweitgrößten Hochschule in NRW an. Mit den „Ambassadors“ sollen die wissenschaftlichen Kontakte in Richtung Nordamerika, Japan und Indien weiter ausgebaut und zusätzlich gestärkt werden. In Kürze sollen zwei weitere Regionalbotschafter für Südamerika und China folgen, hieß es dazu aus der Universitätszentrale. Damit ist die Kölner Hochschule in fünf der wichtigsten Regionen und Zielländer mit Botschaftern vertreten. Neben der Präsenz und der Kontaktpflege zu den Partneruniversitäten sollen auch neue Kooperationen aufgebaut werden, hieß es dazu weiter.

Die drei Boschafter sind als Wissenschaftler mit den Zielregionen bestens vertraut, wie die Universitätsleitung betonte. Prof. Dr. Norbert Finzsch von der Anglo-Amerikanischen Abteilung des Historischen Seminars wurde für die Region Nordamerika ernannt. Prof. Dr. Wolfgang Jagodzinski wird die Universität zu Köln künftig in Japan vertreten. Dritter im Bunde der neuen Botschafterriege der Kölner Uni ist Prof. Dr. Sanjay Mathur vom Institut für anorganische Chemie der Uni. Alle drei sind renommierte Wissenschaftler, die vielfältige Kontakte zu den Zielregionen der Universitäten unterhalten.

So ist Finzsch beispielsweise ab dem Sommersemester Gastprofessor an der University of California in Berkeley. Er gilt als einer führenden Experten für amerikanische Geschichte in Deutschland. Jagodzinski ist Professor für Soziologie, geschäftsführender Direktor des „Instituts für Datenanalyse und Datenarchivierung“ sowie ehemaliger Direktor der „Gesis – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften“. Mathur studierte als gebürtiger Inder an der Vikram University in Uijan und promovierte an der University of Rajasthan. Er kam durch ein Postdoc-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland. Vor seiner Zeit in Köln war er von 2006 bis 2008 Inhaber eines Lehrstuhls an der Universität Würzburg.







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