17. 05. 2012
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Fachhochschule schließte erste Vorbereitungsklasse ab
Die Kölner Fachhochschule hat ihren ersten Kurs der Cologne Preparation School erfolgreich abgeschlossen. 17 Absolventinnen und Absolventen erhielten in diesen Tagen ihre Abschlusszeugnisse und damit die Genehmigung ein Hochschulstudium beginnen zu können. Wie die mit rund 16.000 Studierenden größte Fachhochschule des Landes am heutigen Montag bekannt gab, erhielten die fünf besten Absolventen zudem einen besonderen Preis. Ihre Kursgebühren in Höhe von 5000 Euro wurden vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Sie kommen unter anderem aus Südkorea, Brasilien, Kenia und dem Iran. "ich bin sehr erfreut über die durchweg hervorragenden Leistungen. Außerdem bin ich beeindruckt von der nationalen Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer", erklärte der Rektor der FH, Prof. Joachim Metzner nach der Zeugnisübergabe.
Die Kölner FH gehört zu den wenigen Hochschulen in Deutschland, die ein solches Qualifizierungsmodul anbieten. Jungen Zugewanderten soll damit die Möglichkeit eröffnet werden, trotz fehlender Bildungsabschlüsse in einer Spanne von zehn Monaten die Hochschulzulassung nachzuholen und somit den Zugang zu einem höheren Bildungsabschluss zu erhalten. Diee Cologne Prep Class ist allerdings keine Erfindung aus dem vergangenen Jahr. Sie ist vielmehr ein Nachfolgemodell des Studienkollegs. Seit dem vergangenen Wintersemester bietet die Kölner FH diesen Kurs an. Der Vorbereitungskurs ist das Nachfolgeprogramm zu den Studienkollegs, die nach einem Beschluss der Landesregierung geschlossen wurden. Derzeit erstreckt sich das Programm auf wirtschafts- und ingenieurwissenschaftliche Bereiche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten unter anderem eine Studienplatzgarantie im gewählten Schwerpunkt der Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften. Außerdem erhalten die Absolventen im Rahmen eines Rundum-Betreuungsservices Unterstützung bei der Suche nach geeignetem Wohnraum, bei Behördengängen, bei Visafragen oder bei Ausflügen. Zusätzlich gibt es weitere Angebote wie etwa interkulturelle Workshops, hieß es dazu abschließend.

























