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17. 05. 2012
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FH bietet kombinierten Studiengang an


24.09.2011 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Fachhochschule,2011,Oktober,Kombination,Studium,Berufslehre

Die Kölner Fachhochschule bietet ab diesem Wintersemester eine neue Kombination aus FH-Studium und Lehrberufsabschluss an. Neben dem Ingenieurstudium im Studiengang "Energie- und Gebäudetechnik" absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem den beruflichen Abschluss zum Technischen Zeichner. Allerdings ist diese Kombination zunächst auf den genannten Studiengang beschränkt. Trotzdem will die FH damit neue Wege bei der Bekämpfung des bevorstehenden Fachkräftemangels gehen. Möglich wird dieses neue duale Studienangebot durch eine Kooperationsvereinbarung der Hochschule mit der Industrie- und Handelkammer zu Köln (IHK) Köln und mehreren Kölner Unternehmen. Voraussetzung für die Aufnahme des dualen Studiums ist ein Ausbildungsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen. Vorlesungsbeginn für den dualen Studiengang »Energie- und Gebäudetechnik« ist der 4. Oktober 2011. Dieser Tage sind noch Bewerbungen möglich, wie die Hochschule bestätigte. Selbst bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsbetrieben hat die Kölner FH bereits ihre Unterstützung zugesagt.

Die ersten Ausbildungsbetriebe sind die beiden Kölner Unternehmen Cofely Deutschland GmbH und der ZWP Ingenieur-AG sowie weitere Unternehmen aus der Region. In der Kombination der beiden Ausbildungswege haben die Initiatoren darauf geachtet, dass die Ausbildungszeiten eher kürzer statt länger werden. Während sowohl das Studium als auch die Berufsausbildungszeit in der Regel jeweils dreieinhalb Jahre dauern, ist die Verknüpfung von Studium und Berufsausbildung im Bachelorstudiengang »Energie- und Gebäudetechnik« auf insgesamt nur rund vier Jahre angelegt. "Ingenieurinnen und Ingenieure müssen heute im Bauwesen interdisziplinär mit vielen Beteiligten zusammenarbeiten und sich mit Planung ebenso auskennen wie mit dem Bau und dem späteren Betrieb von Anlage", erläuterte Edith Hansmeier, Prodekanin für Lehre und Studium der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme (F 09) der Fachhochschule Köln.

Zu den vordringlichen Zielen des neuen Ausbildungsangebots gehört es, die verschiedenen Anforderungen an Berufsausbildung und Hochschulstudium miteinander zu verknüpfen und dabei Praxisnähe zu zeigen. Gänzlich neu ist das Thema nicht. Auch die Handwerkskammer steht kuzrz vor dem Start des ersten trialen Studiengangs mit Bachelor im Handwerksmanagement. "Auch für die IHK Köln, die rund 190 Ausbildungsberufe koordiniert und prüft, ist das Thema duale Studiengänge nicht neu. In zahlreichen Berufen ist inzwischen die Verknüpfung von Studium und betrieblicher Ausbildung möglich", hieß es dazu aus der Kammer. Nicht nur die Absolventen profitieren von kürzeren Ausbildungszeiten, schnelleren Aufstiegsmöglichkeiten und damit einem besseren Übergangsmanagement zwischen Schule und Beruf. Auch für die Unternehmen bietet die Kombination verschiedener Ausbildungswege Vorteile, schließlich können die jungen Nachwuchskräfte schon bald Fach- und Führungsaufgaben übernehmen. Sie binden diese Fachkräfte frühzeitig an das eigene Unternehmen.

Schon seit längerer Zeit gelten Ingenieurberufe als eines der Berufsbilder, die in naher Zukunft möglicherweise am heftigsten vom bevorstehenden, demografischen Wandel betroffen sein werden. Die Studien- und Prüfungsinhalte entsprechen dem grundständigen Bachelor-Studiengang Energie- und Gebäudetechnik. Die Studierenden können dabei ihren Studienschwerpunkt frei wählen. Als Vertiefungsrichtungen werden Technische Gebäudeausrüstung, Elektrische Gebäudesystemtechnik und Green Building Engineering angeboten. Pro Jahr werden 15 Studienplätze für die dualen Studierenden bereitgestellt, die parallel eine Ausbildung zum Technischen Zeichner bzw. Technischen Produktdesigner oder Technischen Systemplaner in einem Unternehmen absolvieren. Das Studium endet mit dem Bachelor of Engineering, die Ausbildung mit einem Abschluss der IHK, wie die Initiatoren abschließend bemerkten.







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