17. 05. 2012
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FH-Studierende restaurieren 1000 Jahre alte mongolische Textilien
Die Kölner Fachhochschule leistet in einer ganzen Fülle unterschiedlicher Disziplinen Spitzenforschung. Das dortige Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft hat nun einen Auftrag realisiert, der doch eher ungewöhnlich war. Studierende des Kölner Hochschulinstituts haben in den vergangenen Wochen und Monaten in mühevoller Detailarbeit rund 1000 Jahre Textilien mongolischen Ursprungs restauriert. Aus dort gefundenen Felsgräbern rekonstruierten sie so unter anderem einen historischen Seidenkaftan aus chinesischem Damastgewebe. Auch einer der ältesten bekannten Mäntel, bestehend aus Wollfilz, wurde in Köln restauriert, wie die Hochschule vorab bekannt gab.
Die antiken und kostbaren Kleider sollen auf einer Pressekonferenz am Dienstag kommender Woche erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt werden. Die Exponate werden Teil einer Ausstellung “Steppenkrieger – Reiternomaden des 7. - 14. Jahrhunderts aus der Mongolei”, die ab dem 26. Januar 2012 im LVR-Landesmuseum Bonn zu sehen sein wird. Die Restauration ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts, an dem neben der Kölner FH auch der Landschaftsverband Rheinland LVR, die Universität Bonn, das LVR-Landesmuseum Bonn sowie das Instituts für Archäologie der Mongolischen Akademie der Wissenschaften beteiligt waren. Die Kleiderreste stammten aus einem neu entdeckten Felsengrab. Ort der Ausstellung ist das Gebäude Ubierring 40 in der Kölner Südstadt, genauer in den Ateliers der Studienrichtung Textilien und Archäologische Fasern des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft.

























