17. 05. 2012
Seite drucken
FH-Studierende und Kölner Zoo präsentieren regenerative Lösungen
Der Kölner Zoo und die Fachhochschule Köln (FH Köln) haben eine Kooperation abgeschlossen. Eine Gruppe Studierende des Studiengangs Maschinenbau mit dem Schwerpunkt regenerativer Energie beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Suche nach praktischen und praktikablen Lösungen, wie sich die nachhaltige Erzeugung von Energie in den Betrieb eines Zoologischen Gartens integrieren lassen. Am morgigen Sonntag wollen beide Kooperationspartner anlässlich des Tags der Umwelt ihre Ergebnisse vorstellen. Dabei beschäftigen sich die angehenden Ingenieure im Bereich Umwelttechnik vor allem mit der Weiterverwendung des Elefantenmists in Form von Pellets und zur Produktion von Biogas auseinander. Auch den Einsatz von Photovoltaik bzw. Solarthermie auf dem Elefantenhaus sowie die Energieeinsparmöglichkeiten im Elefantenhaus haben die Studierenden kritisch hinterfragt. Am Tag der Umwelt am 5. Juni 2011 wollen die Studierenden des Instituts für Landmaschinentechnik und Regenerative Energien ihr Projekt im Kölner Zoo der Öffentlichkeit vorstellen.
Bei der morgigen Präsentation soll aber nicht nur der Wissensdurst der Erwachsenen bedient werden. Um die jüngeren Zoobesucher anzusprechen und für ihr Projekt zu begeistern gibt es auch Spiel- und Freizeitangebote für Kinder. Die FH-Studierenden sprechen auch die kindliche Neugier an, wenn sie die Themen rund um regenerative Energien ausführen. Außerdem sammeln die Studierenden Geld für einen energetischen Umbau des Elefantenhauses. Dort soll nach den Vorstellungen der Nachwuchsingenieure zukünftig die bisherigen Rolltoren durch so genannte Durchlauftore ersetzt werden. Damit könnte der Betreiber schon mit relativ geringem Aufwand eine Menge an Energie einsparen.

























