17. 05. 2012
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Köln: Hochschule und Arbeitsagentur beschließen Kooperation
In Köln hatten Universität und Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit zum Pressetermin geladen. Auf der Agenda stand die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur wissenschaftlichen Erforschung der Studienorientierung und Studienberatung. Landesforschungsministerin Svenja Schulze und die Direktorin der Landesniederlassung, Christiane Schönefeld, stellten dabei die Details der Zusammenarbeit vor. Das weibliche Quartett der gestrigen Unterzeichnung komplettierten die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenzen der Universitäten, Prof. Dr. Ursula Gather, und die der Fachhochschulen, Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff.
"Gute Studienberatung ist ein Türöffner zur Hochschule", sagte die SPD-Ministerin. "Trotz steigender Studienanfängerzahlen entscheiden sich immer noch zu wenige in Nordrhein-Westfalen für ein Studium." Wesentlicher Aspekt der Rahmenvereinbarung ist die Verbesserung des Studienerfolgs, hieß es dazu weiter. "Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs auf dem Arbeitsmarkt – vor allem bei uns in NRW – ist es unabdingbar, dass sich möglichst viele junge Menschen mit entsprechender Qualifikation für ein Studium entscheiden und dieses auch erfolgreich beenden", betonte Schönefeld.
An 135 Standorten der Agenturen für Arbeit und 30 öffentlich-rechtlichen Hochschulen im Land können Studieninteressierte sich zukünftig umfassend und wohnortnah über Studienangebote, Studienorte und Fördermöglichkeiten informieren, so das Ziel der Vereinbarung beider Institutionen. Parallel zur Unterzeichnung der neuen Zusammenarbeit fand in Köln der erste Fachkongress "Studienorientierung – Studienberatung – Studienerfolg" statt. 250 Experten aus Hochschule und Arbeitsagenturen kamen zu zehn thematischen Workshops und einer Plenumssitzung zusammen. Die Ergebnisse des Fachkongresses sollen dokumentiert werden. Weitere Veranstaltungen sind in Planung.

























