17. 05. 2012
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Kölner FH-Rennteam tritt wieder zum 24-Stunden-Rennen an
Studierende des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums der Kölner Fachhochschule treten auch in diesem Jahr wieder zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an. Bereits seit Donnerstag vergangener Woche kämpfen dort bei dem Autorennen verschiedene Teams gegeneinander, um sich die begehrte Siegestrophäe sichern zu können. Dabei gelten die FH-Studierenden inoffiziell auch als "Schnellster Hörsaal Deutschlands". Mit einem 360 PS starken Ford Focus RS geht das Team in der Schweiz an den Start. Allerdings handelt es sich in diesem Jahr um ein komplett neu aufgebautes Fahrzeug. Um das Bestmögliche aus dem Fahrzeug heraus zu holen, nutzte das Studententeam den Windkanal des Ford-Entwicklungszentrums für einen umfassenden Aerodynamik-Test.
Bis zum Sonntag werden auf der legendären Nordschleife die Siegerteams ermittelt. Das Kölner Team setzt sich aus Studierenden des Fachbereichs Fahrzeugtechnik zusammen. Das Leistungsniveau ist nach eigenen Angaben höher als in den Vorjahren. Neben den Stammfahrern Anja Wassertheurer, Daniela Schmid und Benjamin Koske wird Stefan Schlesack das Team unterstützen. »Die Piloten sind allesamt echte Schleifenkenner mit beachtlichen Erfolgen bei diesem Wettbewerb« betonte Michael Ziegler, Pressesprecher des FH Köln Motorsport. Der komplette Aufbau des Fahrzeugs entstand in Eigenregie der Studenten an der Fachhochschule Köln. Ziel des Projekts ist es, den angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren praktische Erfahrungen in Entwicklung, Wartung und Einsatz eines Rennfahrzeugs zu vermitteln. "Bei einem so bekannten Rennen mitwirken zu können ist eine einmalige Erfahrung. Man kann viel lernen und die Arbeit im Team macht extrem viel Spaß", erklärte Baugruppenleiter Barti Pasionek, Student im vierten Semester.
Mit der Unterstützung von Ford sowie zahlreicher weiterer Partner und Sponsoren ist es auch dieses Jahr gelungen, einen technisch ausgereiften Rennwagen in der Klasse SP4T (Fahrzeuge bis 2600 ccm mit Turbolader) zu stellen. Dies bewiesen zuletzt vier Klassensiege bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die als Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen dient. So konnte die Bestzeit des während der letzten vier Rennen kontinuierlich verbessert werden. "Der Grund für diese positive Entwicklung ist vor allem die konsequente Weiterentwicklung des Rennwagens", erläutert Ziegler. Im Vergleich zum Vorjahreswagen wurden aber auch weitere technische Verbesserungen umgesetzt. Das wichtigste Ziel ist aber etwas anderes. Neben den verbesserten Details der Fahrzeugelektronik geht es vor allem um die Zuverlässigkeit der eingesetzten Lösungen, Bauteile und Materialien, betonte Teammanager Francois van Endert abschließend.

























