16. 05. 2012
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Kölner Uni erhält 4,5 Millionen Euro zusätzlich für Lehrerausbildung
Die Kölner Universität wird zwei neue Einrichtungen zur Lehrerausbildung erhalten. Wie die zweitgrößte Hochschule des Landes Nordrhein-Westfalen am gestrigen Mittwoch bekannt gab, stellt das Landesinnovationsministerium dafür 4,5 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln bereit. Zwei Drittel der Gelder sollen demnach in den Aufbau eines Zentrum für Lehrerbildung fließen. Die restlichen 1,5 Millionen Euro werden in ein Graduiertenkolleg investiert. Dort sollen Studierende auf Lehramt ihre wissenschaftlichen Arbeiten in Form einer Dissertation einreichen können. Bei der Konzepterstellung erhielten die Verantwortlichen der Kölner Hochschule Unterstützung von namhaften Bildungsexperten, unter anderem auch vom früheren Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Prof. Dr. Jürgen Baumert.
Die neuen Einrichtungen stehen im Zusammenhang mit der so genannten Bologna-Reform der Hochschulausbildung. Zum Wintersemester 2011/2012 sollen auch die Lehramtsstudiengänge auch Bachelor und Master umgestellt werden. Die Verantwortlichen der Hochschule versprechen sich davon unter anderem einen wesentlich höheren Praxisbezug. Dem neuen Zentrum kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, wie es dazu weiter hieß. Als weiterer Baustein soll das Graduiertenkolleg die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei der Lehrerbildung vorantreiben. Neben Arbeiten zur Bildungsforschung selbst sollen dort auch für den Lehrerberuf wichtige Fähigkeiten vermittelt werden. Universitätsrektor Prof. Axel Freimuth zeigte sich überzeugt, dass durch die beiden neuen mit Landesmitteln geförderten Einrichtungen auch die Qualität der Lehrerausbildung an seiner Hochschule gesteigert werden kann. "Exzellente Bedingungen in der Lehrerbildung sind essentiell für die nachwachsende Generation und dadurch für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes", so Freimuth weiter.

























