17. 05. 2012
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Multimedia-Projekt soll Medienkompetenz fördern
Physiker der beidenn Universitäten in Köln und Münster sind auf Suche nach neuen Decodierungsmöglichkeiten. Auch die akademischen Lehranstalten unterliegen dem beständigen Wandel. Noch vor etwas mehr als 20 Jahren wurden die meisten Semester- und Abschlussarbeiten mit einer Schreibmaschine verfasst. Fortschrittlich galt schon, wessen Schreibmaschine elektrisch angetrieben wurde. Doch mit dem Einzug des Personal Computers in die Haushalte der Deutschen änderte sich das grundlegend. Immer mehr Studierende nutzten die Gelegenheiten der modernen Kommunikationstechnik, zehn Jahre danach ewar die Schreibmaschine fast vollständig verschwunden. Doch die nächste Evolution ließ nicht lange auf sich warten. Mit dem Einzug des Internets und seinen vernetzten Chancen weltweiten Datenzugriffs beschleunigte sich die Informationsvermittlung nochmals. Nun suchen die Physikforscher nach neuen Einsatzmöglichkeiten moderner Darstellungen und ihrer dahinterstehenden Programme.
Die zukünftigen Wissenschaftler und Lehrer sollen das Medium Film und Computergrafik selbst aktiv für die Vermittlung Ihrer Ziele und Ideen nutzen, so die Vision der beteiligten Wissenschaftler. Mit dem Multimedia Science Slam wollen die Institute für Physikdidaktik an den Universitäten Köln und Münster diese Kompetenz bei NaturwissenschaftlerInnen fördern. Physik-Studierende an beiden Universitäten wurden aufgerufen, Multimedia-Projekte zur Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen für den Wettbewerb einzureichen. Acht Beiträge sind inzwischen ausgewählt. Die Filme sollen naturwissenschaftliche Erkenntnisse über unsere Lebenswelt verständlich kommunizieren, können aber auch sachliche Schlussfolgerungen, Botschaften und Bewertungen enthalten, die die gesellschaftliche Relevanz des Themas darstellen. Über den Sieger dieses kleinen Wettbewerbs entscheidet das Publikum, wie die Verantwortlichen abschließend ausführten. Die Abschlussveranstaltung dazu findet am 1. Dezember dieses Jahres im Cinedom am Mediapark statt. Beginnn ist um 14 Uhr, die Veranstaltung soll etwa zweieinhalb Stunden dauern, der Eintritt ist frei.

























