17. 05. 2012
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NRW: 29 Schulen bewerben sich für "Qualität der Lehre"
Es ist ein Dauerbrenner – die Qualität der Lehre an den Hoch- und Fachhochschulen des Landes. Trotz Bologna-Prozess und dem ständigen Bemühen der Universitätsverantwortlichen gibt es noch immer zahlreiche Beschwerden, dass die Qualität gerade in der Lehre vielerorts zu wünschen übrig lässt. Der bundesweite Wettbewerb "Qualität der Lehre", der in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben wurde, will da ein Zeichen setzen. Insgesamt 204 Hochschulen und Fachhochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich in der ersten Runde des gemeinsam vom Bund und den Ländern ausgelobten Wettbewerbs beteiligt, 29 Anträge kommen von den Hochschulen im bevölkerungsreichsten Bundesland, wie das Landesinnovationsministerium am gestrigen Montag verkündete.
Projektträger des Wettbewerbs ist das in Köln ansässige Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR. Aus Sicht der Initiatoren gehe es vor allem darum, "neue Wege in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an den Hochschulen" angemessen zu würdigen, bestätigte Landeswissenschaftsministerin Svenja Schulze. Insgesamt halten Bund und Länder dafür zusätzliche Milliardenbeiträge bereit. Mit den Geldern sollen zusätzliche Professorenstellen ausgeschrieben und Mentoren- oder Traineeprogramme ins Leben gerufen werden. Ziel ist es, innerhalb der kommenden zehn Jahre passgenaue Betreuungsangebote und bessere Studienbedingungen für den akademischen Nachwuchs zu schaffen. Die erste Bewerbungsrunde lief am 4. März dieses Jahres aus. Die Gewinner können mit einer Förderung über einen Zeitraum von fünf Jahren rechnen, Verlängerungsoption inklusive. Mitte des Jahres soll eine Fachjury über die Förderungswürdigkeit der eingereichten Anträge entscheiden. So sollen die Sieger in diesem Hochschulwettbewerb bereits im kommenden Wintersemester ihre Konzepte umsetzen, hieß es dazu aus dem Düsseldorfer Ministerium.

























