17. 05. 2012
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NRW-Fachhochschulen erhalten fünf Millionen Euro für Forschung
"FH extraâ€, so lautet der Name eines Förderprogramms für die Fachhochschulen, genauer für die dort betriebene, praxisorientierte Forschung. Am gestrigen Freitag hat das zuständige Landeswissenschaftsministerium mitgeteilt, wer in den Genuss zusätzlicher Fördergelder kommt. Aus insgesamt 59 eingereichten Forschungsvorhaben hat die Landesregierung 21 Projekte für eine Förderung vorgeschlagen. Dafür stellt die Landesregierung mit Unterstützung der Europäischen Union fünf Millionen Euro bereit. "Hier treffen exzellente Fachhochschulforschung und die Anwenderperspektive von kleinen und mittleren Unternehmen zusammen. Die Fachhochschulen können mit Recht Stolz auf ihre anwendungsorientierte und praxisnahe Forschung sein", erklärte die zuständige Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Bekanntgabe der Fördergeldempfänger.
Noch allerdings werden die Gelder nicht ausgezahlt, die gestern veröffentlichte Entscheidung ist lediglich eine Art Vorauswahl. Um tatsächlich an die Fördergelder zu gelangen, müssen die Fachhochschulen nun in einem zweiten Schritt den Nachweis erbringen, "dass die formalen und finanziellen Voraussetzungen für eine Förderung aus Landes- und EU-Mitteln erfüllt sind", wie das Ministerium weiter schrieb. Die Maßnahme wird aus Mitteln des so genannten Ziel-2-Programms unterstützt. Eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Programm war und ist, dass die forschenden Fachhochschulen mindestens einen Partner aus den Reihen der Unternehmen vorweisen können. Die größte Fachhochschule des Landes ist allerdings nicht unter den ausgesuchten 21 Förderprojekten. Am erfolgreichsten waren die Forscher der Fachhochschulen in Münster und Dortmund mit fünf bzw. vier zur Förderung vorgeschlagener Projekte. Die Fachhochschulen in Aachen und Bonn/Rhein-Sieg sind jeweils mit zwei Forschungsvorhaben berücksichtigt, teilte das Ministerium abschließend mit.

























