17. 05. 2012
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NRW: Mehr Hochschulpersonal in 2009
Die Zahl der Beschäftigten an den Hochschulen und Hochschulkliniken des Landes ist im Laufe des vergangenen Jahres trotz der Krise bei den öffentlichen Haushalten deutlich angestiegen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch bekannt gab, waren Ende vergangenen Jahres 106.457 Menschen an den 67 Hochschulen und Hochschulkliniken angestellt, 5,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten gehörten zum wissenschaftlichen oder künstlerischen Bereich an, 50.200 Beschäftigten arbeiteten in der Verwaltung. Vor allem beim wissenschaftlichen Personal hatten die Hochschulen deutlich zugelegt. Hier stieg die Zahl der Beschäftigten mit 9,6 Prozent überdurchschnittlich deutlich an. Gegenüber dem Jahr 2004 verzeichnen die Hochschulen damit sogar einen Anstieg um mehr als ein Viertel (26 Prozent).</p<
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Allerdings hat sich auch der Anteil der befristet eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter erhöht. Inzwischen arbeiten 70 Prozent der Bediensteten mit einem vertraglich festgelegten zeitlichen Limit. Vor zehn Jahren lag der Anteil der Zeitverträge noch bei 59 Prozent, hieß es dazu weiter. Besonders bei hauptberuflich im wissenschaftlichen Bereich angestellten Beschäftigten ist der Zeitvertrag weit verbreitet. 85 Prozent haben ein befristetes Arbeitsverhältnis. Professoren hingegen weisen in dieser Gruppe einen anderen Wert aus. Hier hat nur jeder Fünfte einen Zeitvertrag. Immerhin machen festangestellte Professoren einen Anteil von rund 20 Prozent am gesamten wissenschaftlichen Personal der Hochschulen aus.

























