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17. 05. 2012
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NRW: Nie haben so viele studiert wie in diesem Jahr


22.11.2011 21:51 von:

Schlagwörter: Köln,NRW,Hochschule,2011,Wintersemester,Anstieg,Studienanfänger,Studierende

Nie zuvor gab es in Nordrhein-Westfalen mehr junge Menschen, die sich für eine akademische Ausbildung an einer der zahlreichen Hoch- und Fachhochschulen des Landes entschieden haben. Alleine im nun laufenden Wintersemester 2011/2012 kamen mit 103.200 Studienanfängerinnen und –anfänger erstmals mehr als 100.000 „Neue“ in die Hörsäle und Labore, ein sattes Plus von 22,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Landesweit zählten die Landesstatistiker des Amtes IT.NRW im laufenden Wintersemester 586.700 Studierende. Auch diese Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr um immerhin noch elf Prozent an, so die Landesstatistiker weiter.

Während die Universitäten die Zahl ihrer Studienanfänger gegenüber dem Vorjahr um 19,2 Prozent erhöhen konnte, betrug der Zuwachs an den eher technisch orientierten Fachhochschulen sogar 28,8 Prozent, errechneten die Landesstatistiker weiter. Auch wenn die so genannten „Nebenhörer“ in diesen Zahlen nicht eingerechnet sind, ändern sie an dem generellen Trend nur wenig. Wie die Landesstatistiker weiter berichteten, erhöht sich damit die Zahl der Studierenden um 11,2 Prozent auf 592.500, die der Studienanfänger auf 103.700.

Köln bleibt Bildungshauptstadt des Landes

Die größte Kommune des Landes ist zugleich auch die mit den meisten Studierenden. Allen voran geht da die altehrwürdige Universität zu Köln. Sie steigerte die Zahl der Studierenden von 40.863 auf 44.656. Nach 4599 kamen in diesem Jahr stolze 5941 neue „Haupthörer“ an den Campus rund um den Albertus-Magnus-Platz. Landesweit bleibt die Kölner Hochschule die Nummer 2, bei den Neuzugängen waren die TH Aachen (6797 Neuzugänge) und die Universität Duisburg-Essen mit 6631 Neuen noch ein wenig beliebter. Unter den Fachhochschulen bleibt die Kölner FH mit ihren beiden Kölner und zwei umliegenden Hochschulstandorten weiter die Nummer 1. Dabei konnte die FH ihren Vorsprung gegenüber der Privaten FH für Ökonomie und Management in Essen mit 19.734 zu 18.373 sogar noch etwas ausbauen. Ein Jahr zuvor lagen beiden Hochschulen mit 16.880 zu 16.234 noch deutlich näher beieinander.

Die Nummer drei der Kölner Hochschullandschaft, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, schaffte mit 6769 nach 6152 den höchsten Zuwachs unter den Akademikerschmieden des bevölkerungsreichtsten Bundeslandes. Um Rang vier streiten sich die Deutsche Sporthochschule DSHS und die Rheinische Fachhochschule RFH. So erreichte die DSHS einen Gesamtstand von 4600 Studierenden nach 4633 im Vorjahr Mit 597 zu 629 Neuen ging hier auch die Zahl der Studienanfänger zurück. Aber auch die private Konkurrenz an der RFH konnte die Studierendenzahlen im Jahresvergleich nicht wesentlich steigern. Die private Ersatzhochschule kommt in diesem Wintersemester auf 4456, 20 weniger als ein Jahr zuvor. Deutlich nach oben ging es hingegen für die Hochschule für Musik (1580 nach 1456) und die private Hochschule Fresenius (1594 nach 1305) und die Cologne Business School (842 nach 638). Die Kunsthochschule für Medien bleibt weiterhin die kleinste Kölner Hochschule nach dieser Statistik. An ihr studieren derzeit offiziell 328, ein Jahr zuvor waren es noch 364.







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