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17. 05. 2012
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Richtfest für CECAD-Neubau gefeiert


26.09.2011 12:48 von:

Schlagwörter: Köln,Universität,CECAD,Neubau,Richtfest,Laborgebäude,2011,September,Uniklinik,Al

Das neue Labor- und Forschungsgebäude für das Kölner Exzellenzcluster CECAD in der Josef-Stelzmann-Straße beging am heutigen Montagmittag sein feierliches Richtfest. Rund 83 Millionen Euro werden in die rund 10.000 Quadratmeter Wissenschaftsflächen investiert. Hochschulrektor Prof. Axel Freimuth war die freudige Erregung in seiner Eröffnungsrede vor den zahlreichen Gästen und baubeteiligten förmlich anzumerken, als er den Neubau als eines der "zentrale Bauvorhaben" von Universität und Universitätsklinik betonte. Beide Hochschuleinrichtungen sind zudem durch das Exzellenzcluster schon seit Jahren mit gemeinsamen Forschungen betraut. "Exzellente Forschung braucht exzellente Infrastruktur", erläuterte der Hochschulrektor und zeigte sich über den Baufortschritt erfreut. Erst vor wenigen Tagen hat die Kölner Hochschule gleich fünf Anträge für weitere Exzellenzinitiativen in Richtung Berlin gesendet, darunter auch den Antrag auf Forschungsverlängerung für das CECAD Cologne. Sorge bereitet dem Hochschulverantwortlichen die aus seiner Sicht negative Entwicklung beim Verhältnis von eingeworbenen Drittmitteln und den Investitionen in die "Grundausstattung" der Landeshochschulen. Während sich die Drittmittel in den vergangenen 15 Jahren in etwa verdoppelten, stiegen sie bei der Grundausstattung lediglich um rund sechs Prozent, so die kritische Anmerkung Freimuths in Richtung Bundes- und Landesregierung.

Beitrag zur Baukultur und ein Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Köln

"Das neue CECAD-Gebäude ist ein Manifest für die Bedeutung, die Wissenschaft für die neue Landesregierung hat", bekannte Landeswirtschaftsminister Harry Voigtsberger, der den heutigen Termin in seiner Eigenschaft als Bauminister wahrnahm. Mit der Errichtung des neuen Forschungs- und Laborgebäudes betreiben die Finanzgeber aus Bund und Land NRW nicht alleine den Ausbau der Infrastruktur um ein weiteres Bestandsgebäude. Sie stellen darüber hinaus einen wichtigen Faktor für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit auch des Wirtschaftsstandorts dar, so das Mitglied der rot-grünen Minderheitsregierung in Düsseldorf. Dass dabei durch den Einsatz regenerativer Energie auch noch ein Fünftel der Energiekosten eingespart wird, ist ein hochwillkommener Nebeneffekt, auf den der Minister hinwies. Schließlich sei auch das Richtfest selbst schon ein Beitrag zur Baukultur eines Landes, leitet sie doch die letzte Phase von Bauvorhaben ein und das ist nach Ansicht Voigtsbergers per se ein gutes Zeichen. "Wer baut, hat Vertrauen in die Zukunft".

Für Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) ist das heutige Richtfest und der bevorstehende Einzug der am Exzellenzcluster beteiligten Forscherinnen und Forscher aus den Fakultäten für Medizin und Naturwissenschaften. Schon heute habe das sich das CECAD – auch ohne Neubau – einen weit über die Grenzen Kölns hinausreichenden Ruf erarbeitet. Gerade der Bereich der Lebenswissenschaft und die in Köln konzentrierte Bündelung auf die Erforschung der Alterungsprozesse und damit einhergehend die "altersassoziierten Erkrankungen" werden auch in Zukunft eine überragende Bedeutung innerhalb der Wissenschaften haben, ist sich nicht nur die SPD-Kommunalpolitikerin sicher. So schätzen Demografen, dass sich die derzeitige Zahl von rund 8000 Personen über 100 Jahre Lebensalter bis zum Jahr 2025 mehr als verdreifachen wird. "Das CECAD ist ein Gewinn für den Wissenschaftsstandort Köln. Die Stadt Köln will diese Position weiter ausbauen", versicherte die Stellvertreterin von Oberbürgermeister Jürgen Roters. Die Grundsteinlegung für den Neubau liegt fast auf den Tag genau zwei Jahre zurück. Mit dem Bau beauftragt ist die Universitätseigene Projektentwicklungsgesellschaft MedFacilities GmbH. Die Finanzierung wird durch Mittel von Bund und Land NRW sichergestellt. Anfang 2013 soll der nun folgende Innenausbau des Forschungsgebäudes abgeschlossen sein. Vielleicht ist dann auch die Verlängerung des Exzellenclusters gesichert.







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