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17. 05. 2012
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Ringvorlesung zu China endet im Rathaus


25.01.2012 11:45 von:(red)

Schlagwörter: China-Jahr,Köln,Ringvorlesung,China,Sinologe,Rathaus

Am gestrigen Dienstag endete die Ringvorlesungsreihe zum Thema China im Rathaus. Das China-Jahr steht aber noch bevor. Bild: Stadt Köln

In den vergangenen Wochen und Monaten fand an der Universität zu Köln eine Reihe so genannter Ringvorlesungen statt. Allein gemein war das verbindende Thema China. Die Vorlesungsreihe ist mit der gestrigen Abschlussveranstaltung in der Piazetta des Historischen Rathauses nun zu Ende gegangen. Den Abschluss der Veranstaltungen bildete der Vortrag zum Thema „Die chinesische Kunst der List und ihre Anwendung in der Wirtschaft“. Oberbürgermeister Jürgen Roters als Hausherr und Universitätsrektor Prof. Dr. Axel Freimuth hatten zuvor gemeinsam zu dieser Veranstaltung eingeladen.

In Vertretung des Stadtoberhaupts sprachen Bürgermeisterin Angela Spizig und Prof. Dr. med. Stefan Herzig die offiziellen Grußworte. Der renommierte China-Experte Dr. Dr. Harro von Singer setzte sich der Jurist und Sinologe dann mit seiner wissenschaftlichen Perspektive des „Reiches der Mitte“ auseinander. In seiner wissenschaftlichen Laufbahn hat sich der Jurist und Sinologe intensiv der Kultur und dem Rechtssystem in China gewidmet und ist Autor zahlreicher Fachpublikationen. Senger ging in seinen Ausführungen auf die Jahrtausende alte Tradition der chinesischen Kommunikations- und Verhandlungsmethode ein. Die Ringvorlesungen waren dabei Teil einer Absprache zwischen Hochschule und Stadt im Vorfeld des Chinajahres 2012, das in diesem Jahr vor allem in der Domstadt stattfinden wird. NRW begeht dabei 2012 den 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, Köln feiert das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Peking.

Der nun beendete Vorlesungzyklus umfasste im Rahmen des „studium integrale“ insgesamt acht Veranstaltungen. Dabei wurde neben wirtschaftspsychologischen auch kulturelle, ökologische und soziale Aspekte der bevölkerungsreichsten Nation dieser Welt aufgegriffen und thematisiert. Auch das bisweilen heikle Thema der Menschen- und Bürgerrechte, das nach westlichem Verständnis im „Reich der Mitte“ nicht wiklich vorhanden ist, wurde dabei in die Agenda aufgenommen. Workshops der Kooperationspartner Deutsche Post DHL – DHL Solutions & Innovations (DSI), Lanxess AG, Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH und des kölner Prüfkonzerns TÜV Rheinland ergänzten die wissenschaftliche Veranstaltung.







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