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17. 05. 2012
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Uni Köln ist Gastgeber der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht


21.03.2011 13:04 von:

Schlagwörter: Köln,Universität,Völkerrecht,Jahrestagung,März,2011,Hochschule,Treffen

In der nächsten Woche findet in der Kölner Universität die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht statt. Wie die Kölner Hochschule am heutigen Montag bekannt gab, ist die Tagung die zweite in Köln nach 1979. Die Verantwortlichen der DVGR erwarten rund 200 Völkerrechtsexperten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Neben dem Völkerrecht gehören auch die Rechtsgebiete des internationalen Privat- und Strafrechts zu den Themenfelder, über die diskutiert werden wird. Die Veranstaltung ist die 32. Tagung in der inzwischen 94-jährigen Geschichte der Gesellschaft. Verantwortlicher Leiter ist Prof. Daniel Thürer aus Zürich.

Zum ersten Schwerpunktthema der Paradigmen im internationalen Recht halten anerkannte Experten eher theoretische Vorträge zur Wirkungsgeschichte von Denkschulen im Völkerrecht und im internationalen Privatrecht. Zudem werden sich die Juristen mit der Frage beschäftigen, welche Folgen die Finanzkrise für das internationale Recht hat. War die Finanzkrise auch ein Versagen des internationalen Rechts? Können und sollen die Finanzmärkte stärker reguliert werden? Ist das aus juristischer Sicht überhaupt sinnvoll? Diese und weitere Fragen drängen sich nach der jüngsten Weltwirtschaftskrise auf und sollen auf der Tagung diskutiert werden. "Die Finanzordnung wird zunehmend stärker reguliert. Mein Eindruck ist, dass die Staaten die Finanzmärkte zur Verhinderung weiterer Finanzkrisen stärker regulieren wollen. Aber das kommt angesichts des dafür notwendigen Konsenses nur langsam voran", erklärte Prof. Stephan Hobe, Lehrstuhlinhaber für Völkerrecht, Europarecht, europäisches und internationales Wirtschaftsrecht an der Universität zu Köln, im Vorfeld der Veranstaltung.

Auch eine alte Bekannte dürfte in neuer Funktion an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurückkehren. Prof. Angelika Nussberger ist inzwischen Richterin am Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Luxemburg, zuvor war sie Korrektorin und Universitätsprofessorin in der Domstadt. Prof. Dr. Bruno Simma vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag oder Prof. Thomas Bruha von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen sind weitere "Hochkaräter" der anstehenden Fachtagung. Erklärtes Ziel der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht ist die Förderung und Pflege des Völkerrechts, des Internationalen Privatrechts und anderer Zweige des Internationalen Rechts. Sie vereinigt in diesen Rechtsgebieten ausgewiesene Theoretiker und Praktiker zu gemeinsamer wissenschaftlicher Arbeit. Schwerpunkt der Arbeit sind die im Abstand von zwei Jahren stattfindenden Tagungen. Die Referate und Diskussionen werden in den Berichten der Gesellschaft veröffentlicht, hieß es dazu abschließend.







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