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17. 05. 2012
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Universität und BIBB arbeiten zusammen


30.09.2010 11:00 von:

Schlagwörter: Köln,Universität,Bundesinstitut,Berufsforschung,Zusammenarbeit,2010,Vereinbarung

Die Universität zu Köln und das in Bonn ansässige Bundesinstitut für Berufsbildung BIBB haben sich am gestrigen Mittwoch auf eine intensive Zusammenarbeit verständigt. Anlässlich einer gemeinsamen internationalen Tagung in Köln unterzeichneten der stellvertretende Rektor der Universität zu Köln, Prof. Dr. Thomas Kaul, und BIBB-Präsident Manfred Kremer einen Kooperationsvertrag. Ziel der Vereinbarung ist die wechselseitige Unterstützung, die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch im Bereich der beruflichen Bildung und der Berufsbildungsforschung. Dies betrifft vor allem die fachliche Kooperation im Bereich der wissenschaftlichen Projekte und der Lehre, die Unterstützung von Examensarbeiten und Promotionen sowie wissenschaftliche Praktika. Kooperationspartner des BIBB wird vornehmlich das an der Universität zu Köln angesiedelte, neugegründete Forschungszentrum für vergleichende Berufsbildungsforschung G.R.E.A.T. (German Research Center for Comparative Vocational Education and Training) sein, hieß es dazu weiter.

Bildung und Berufsbildung heutzutage ohne Bezug zu internationalen Diskussionen, zur Politik der EU sowie zu Entwicklungen in anderen Ländern nicht mehr denkbar seien. "Die Umsetzung europäischer Initiativen und die internationale Systemberatung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Zudem genießt das deutsche Berufsbildungssystem weltweit ein hohes Ansehen", erklärte Kremer weiter. Das Bundesinstitut habe auf diesen Trend mit einem Ausbau seiner internationalen Aktivitäten reagiert. "Durch gemeinsame internationale vergleichende Untersuchungen und Analysen sollen strukturelle Unterschiede, Stärken im Sinne von Best-practice-Beispielen, aber auch Entwicklungsbedarfe im internationalen Kontext deutlich werden", so Kremer weiter. "Mit der Gründung des G.R.E.A.T. wurde das erste deutsche Zentrum ins Leben gerufen, dass sich explizit der international vergleichenden Berufsbildungsforschung widmet. Somit kann es als wirkliche Premiere auf seinem Gebiet bezeichnet werden", freute sich Kaul. Ziel der Vereinbarung aus Sicht der Hochschule ist es, Bildungssysteme im internationalen Vergleich zu untersuchen, nationale Charakteristika zu definieren, Chancen und Risiken dieser Bildungssysteme zu bestimmen und durch den ‚Blick über den Tellerrand‘ einen Mehrwert für Deutschland aus der Forschung zu generieren.

Die internationale Tagung "The Future of Vocational Education and Training in a Changing World" dauert noch bis zum 1. Oktober an. Veranstaltungsort ist die Universität zu Köln stattfindet. Mehr als 100 Berufsbildungsexperten und -expertinnen aus Japan, Korea, Indien, China, den USA sowie allen Teilen Europas sind nach Köln gekommen, teilten die Organisatoren abschließend mit.







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