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21. 05. 2012
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Wissenschafts-Container für Weltausstellung


31.08.2010 10:00 von:

Schlagwörter: Köln,Universität,Zusammenarbeit,2010,Weltausstellung,Shanghai,Wissenschafts-Cont

Die Kölner Universität sowie die Technische Universität Dortmund und die Universität Münster werden vom 20. bis 25. September dieses Jahres mit einer kleinen Abordnung nach China reisen. Es geht zur Weltausstellung in die chinesische Metropole Shanghai. Mit im Gepäck haben die Verantwortlichen und Wissenschaftler einen so genannten Wissenschafts-Container. Hier präsentieren die beteiligten Universitäten drei ausgesuchte Schwerpunktbereiche. Aus Münster gibt es Wissenswertes über die dortige Erforschung der Batterietechnik. In Dortmund hat man den Bereich Stadt- und Raumplanung für den Ausflug ins Reich der Mitte vorgesehen. Und aus Köln geht es um den Bereich Lebenswissenschaften, speziell den Bereich der Alterungsforschung. Vor Jahresfrist erhielt die Universität hier durch die Zusammenarbeit verschiedener Institute den Stempel "Exzellenzinitiative". Mit Forschungsgelder der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft (DFG) sollen hier die molekularen Abläufe und Zusammenhänge während des Alterungsprozesses nachvollzogen werden.

Der Container wird in China fünf Tage lang, außerhalb des Deutschen Pavillons stehen bleiben. Nach Auskunft der Verantwortlichen vor Ort besuchen derzeit rund 20.000 bis 25.000 Besucher pro Tag den Pavillon selbst, außerdem flanieren weitere Tausende von Besuchern am deutschen Messestand vorbei, ohne ihn zu betreten, wie eine Live-Schaltung nach Shanghai am heutigen Dienstag belegte. Die Kosten für die Materialien, die in China gezeigt werden sollen, sind mit rund 45.000 Euro überschaubar. Hinzukommen allerdings noch Reisekosten. Trotzdem ist der Besuch in Shanghai aus Sicht der Hochschul-Verantwortlichen eine absolute Notwendigkeit. "Wir pflegen unter den NRW-Hochschulen enge Kontakte nach China. Man muss dort Präsenz zeigen", erklärte der Rektor der Kölner Hochschule, Prof. Axel Freimuth. Auch die Verantwortlichen der anderen beiden Hochschulen freuen sich auf die bevorstehende Leistungsschau."Wir sind sehr stolz, an der Weltausstellung teilnehmen zu dürfen. Die Expo ist ein Fenster zur Welt", führte der Prorektor der Technischen Universität Dortmund, Prof. Walter Grünzweig, aus. "Man ist stärker, wenn man gemeinsam auftritt", begründete Prof. Stephan Ludwig, Prorektor der Universität Münster die Zusammenarbeit der drei Hochschulen.







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