DLR hat neuen Vorstand für Energie und Verkehr
09-03-2010 9:15:00
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner ist seit Anfang des Monats neuer Vorstand der Kölner Forschungseinrichtung. Bild: DLR
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| Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner ist seit Anfang des Monats neuer Vorstand der Kölner Forschungseinrichtung. Bild: DLR :: ClickBild=Vollbild |
Der Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR ist wieder komplett. Der 54-jährige promovierte Elektrotechniker Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner hat am 1. März dieses Jahres seine Tätigkeit in der Kölner Forschungseinrichtung aufgenommen. Seit 1995 war Wagner Ordinarius am Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik an der Technischen Universität München. Zugleich war er Wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. in der bayerischen Landeshauptstadt. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe beim DLR und möchte hier vor allem gestalten und nicht verwalten", erklärte Wagner zu Beginn seiner fünfjährigen Amtszeit. Den "Megatrends " der Energie- und Verkehrsforschung, zum Beispiel der Elektromobilität oder dem Wüstenstrom-Projekt "DESERTEC", misst der neue DLR-Vorstand außerordentliche Bedeutung bei. Nicht nur Wagner sieht in diesen Projekten große Potenziale für die Zukunft. "Wir brauchen solch ehrgeizige Ziele für den längst überfälligen Paradigmenwechsel in der Verkehrs- und der Energiewirtschaft", so Wagner weiter.
Nicht nur für den neuen Verantwortlichen beim DLR sind ressourcen- und umweltschonende Energie- und Verkehrskonzepte der Schlüssel zu diesem Paradigmenwechsel. Das DLR bietet dazu eine Fülle von Grundlagenforschungen an. Wagner selbst hat auch seine wissenschaftliche Arbeit diesen Themen gewidmet. Auslöser war für Wagner die Gründung und Arbeit des „Club of Rome“, der Anfang der 70er Jahre zu klaren Aussagen über die Zukunft der Menschheit kam. Insbesondere die Endlichkeit der heute noch dominierenden fossilen Energieträger und ihr Zusammenwirken mit dem Wachstum der Wirtschaft haben einen nachhaltigen Eindruck auf den Elektrotechnik-Experten gemacht. Der 54-jährige neue DLR-Vorstand wurde in Passau geboren und wuchs als Diplomatenkind in Bonn, Moskau, Antwerpen, Brüssel und Bogotá auf. In der kolumbianischen Hauptstadt und in München studierte er zwischen 1976 und 1981 Elektrotechnik.
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