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21. 05. 2012
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Dezernentin Klein lobt Kölns Schulangebot


27.08.2010 13:02 von:

Schlagwörter: Köln,Schule,Kita,Klein,inklusiver Unterricht,Bildungschance,U3,Ganztagsschule,Ge

(js) "Hinsichtlich Ganztagsschulen und dem gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern haben wir den Eltern einiges zu bieten", lobte Schul- und Jugenddezernentin Astrid Klein am heutigen Freitag die Kölner Schul- und Bildungslandschaft. So sei jetzt schon jede zweite weiterführende Schule im gebundenen Ganztag. "Damit sind wir führend in Nordrhein-Westfalen." Inklusiver Unterricht wird derzeit an insgesamt 30 Schulen angeboten, die Zahl der so geförderten Schüler soll im kommenden Schuljahr um rund 100 auf 1100 ansteigen. Stolz verwies sie auch auf 24 neue Stellen für Schulsozialarbeit, "die nicht dem Diktat der Haushaltskürzungen zum Opfer" gefallen seien.

In diesem Jahr wird es zwar 113 Schulanfänger weniger geben als im Vorjahr – damals waren es 8806. Langfristig wird es aber wieder mehr Grundschulklassen geben müssen, denn die Zahl der Kinder steigt. Allein in den letzten beiden Jahren wurden wieder jeweils mehr als 10.000 Kinder geboren. Gegenüber 2006 ist die Zahl der Unter-Dreijährigen auf 28.130 gestiegen. Dies erfordert schon kurzfristig einen Ausbau der U3-Kita-Plätze, bislang liegt hier bei 7578 Kita- und Kindertagespflegeplätzen (davon 1126 neu) die Versorgungsquote bei 27 Prozent. Rechtlich hat jedes Kind einen Anspruch auf einen Platz. Der ist mit 26.346 Plätzen für die 3- bis 6-Jährigen erfüllt. Verstärkt werden sollen die Bildungsprogramme – etwa Sprachförderung oder bilingualer Unterricht – in den Kitas, um so die späteren Bildungschancen der Kinder zu verbessern. Seit Juni werden die pädagogischen Mitarbeiter an den Kitas durch hauswirtschaftliche Kräfte zum Beispiel bei der Essensausgabe entlastet. Dies, so Klein, seien vorwiegend sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.

Rund 22,5 Millionen Euro stellt die Stadt bereit, um das Angebot an offenen Ganztagsschulen zu erweitern. Mit der neuen rot-grünen Landesregierung verhandelt man derzeit dazu über die neue Gesamtschule Nippes. Diese nimmt am 1. August ihren Betrieb mit der Jahrgangsstufe 5 im Gebäude der bisherigen Hauptschule Brehmstraße auf, ist bislang aber erst als Halbtagsschule zugelassen. Gegen diese Entscheidung klagt die Stadt zur Zeit vor dem Verwaltungsgericht. Auch inklusiver Unterricht soll hier angeboten werden.







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