21. 05. 2012
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EUFH und Berufskolleg Deutz arbeiten ab sofort zusammen
Die Europäische Fachhochschule in Brühl bei Köln (EUFH) und das städtische Berufskolleg Köln-Deutz haben Anfang März 2011 ein weitreichende Bildungskooperation beschlossen. Das teilte die private Hochschule in Brühl am heutigen Aschermittwoch in einer Presseerklärung mit. Prof. Dr. Hermann Hansis, Vizepräsident der Europäischen Fachhochschule (EUFH), und Oberstudiendirektor Dr. Karl Heinz Schneider, Schulleiter des Berufskollegs Deutzer Freiheit, unterzeichneten die entsprechenden Dokumenten und besiegelten damit diese neue Form der Zusammenarbeit. Die Vereinbarung soll vor allem den kaufmännischen Assistentinnen und Assistenten Nutzen stiften. Sie sollen zukünftig erbrachte Vorleistungen, die sie im Rahmen ihrer Berufsausbildung am Berufskolleg erbracht haben, in einem weiteren Studium an der EUFH anrechnen lassen können. Das Angebot gilt zunächst für den dualen Studiengang im Fach Wirtschaftsinformatik, wie die Verantwortlichen weiter betonten.
"Die Kaufmännischen Assistenten bringen gute Voraussetzungen mit, um ein duales Wirtschaftsinformatik-Studium aufzunehmen. Wir möchten die bereits erbrachten Leistungen dieser jungen Leute honorieren und ihnen an der EUFH den Arbeitsaufwand deutlich erleichtern", weiß Prof. Dr. Rainer Paffrath, Dekan des zuständigen Fachbereiches an der EUFH. Mit der Bildungskooperation kommen die Verantwortlichen zugleich einer Forderung des Wissenschaftsrates nach, der einen Abbau von Schranken zwischen den einzelnen Bildungseinrichtungen vorsieht und damit ein Grund für die geringe "Durchlässigkeit" des deutschen Bildungssystems ist. Die Art der Anrechnung ist gestaffelt nach so genannten "Kreditpunkten". So werden für angehende Wirtschaftsinformatiker der EUFH die Lehrveranstaltungen im Fach IT angerechnet, wenn sie zuvor eine duale Ausbildung im Bereich der Informationstechnik erfolgreich absolviert haben. Gerade im Bereich der IT-Fachkräfte erhoffen sich beide Bildungseinrichtungen positive Effekte für die Ausbildung der künftigen IT-Elite. Die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt nach solchen Fachkräften ist jedenfalls nach Darstellung der beiden Kooperationspartner ungebrochen hoch.

























