21. 05. 2012
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Fahnder nehmen einen mutmaßlichen IKEA-Erpresser fest
Ein 24-jähriger Mann aus Niederkassel bei Köln ist am vergangenen Wochenende in Köln auf seiner Arbeitsstelle vorläufig festgenommen worden. Ihm wird zur Last gelegt, am 25. Juni dieses Jahres in einer E-Mail den schwedischen Möbelfilialisten IKEA um einen sechsstelligen Euro-Betrag erpresst zu haben. Wie das Landeskriminalamt Sachsen und Staatsanwaltschaft Dresden weiter bekannt gaben, sollte die fingierte Geldübergabe auf einem Parkplatz in der Nähe der Domstadt über die Bühne gehen. Doch bereits einen Tag vor der geplanten Geldübergabe konnten die Polizeibeamten die Identität des Mailschreibers aufdecken. Er sol die Erpressermail aus einem Internetcafe verschickt haben, hieß es dazu weiter.
Am 2. Juli wurde der Tatverdächtige, der als Frachtarbeiter beschäftigt ist, gegen 1 Uhr an seiner Arbeitsstelle in Köln vorläufig festgenommen. In seiner anschließenden Vernehmung räumte der nicht Vorbestrafte die Tat sofort ein und offenbarte Täterwissen zum Erpresserschreiben. Noch am selber Tag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden durch den Haftrichter beim Amtsgericht Köln Haftbefehl wegen versuchter räuberischer Erpressung erlassen. Im Falle einer Verurteilung droht eine Freiheitsstrafe bis zu 15 Jahren. Ob der Festgenommen allerdings auch für die Anschläge auf den Möbelfilialisten verantwortlich ist, scheint aus Sicht der Ermittler eher unwahrscheinlich Sie bezeichneten den Mann als "Trittbrettfahrer, der seine finanzielle Lage aufbessern wollte.

























