21. 05. 2012
Seite drucken
Grundschulklassen werden kleiner
Für Pädagogen ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Spätestens ab einer Klassengröße von 30 Schülerinnen und Schülern ist es nahezu unmöglich, individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder einzugehen. Das gilt auch und vor allem für Grundschulklassen. Am gestrigen Montag hat das Landesministerium für Schule und Weiterbildung die Ergebnisse einer Stichprobenbefragung des Lehrerverbandes VBE-NRW veröffentlicht. Seit dem Jahr 2005 hat sich die durchschnittliche Klassengröße von damals 23,6 auf aktuell 23,2 Kinder pro Grundschul-Eingangsklasse reduziert. Die Zahl der Grundschul-Klassen, die weiterhin mit mehr als 30 Schülerinnen und Schülern an den Start gehen, hat sich im gleichen Zeitraum von 335 auf 165 mehr als halbiert, wie das Ministerium verkündete.
Dabei legte das Ministerium bereits vor Jahren fest, dass Grundschulklassen per Erlass nicht mehr als eben jene 30 Kinder in der Eingangsklasse aufnehmen darf. Der Erlass habe "selbstverständlich auch für das nächste Schuljahr Gültigkeit", betonte das Ministerium. "Wir werden die Umfrage des VBE zum Anlass nehmen, die Bezirksregierungen noch einmal auf diese Rechtslage hinzuweisen", hieß es dazu weiter. Das Ministerium kündigte dabei an, sich weiterhin um die Erfüllung der Obergrenze bei den Grundschulen des Landes zu bemühen.

























