21. 05. 2012
Seite drucken
Köln-Chorweiler: Schulpsychologischer Dienst bleibt vor Ort
Eigentlich wollte die Stadt die Stelle des Schulpsychologen an der Heinrich-Böll-Gesamtschule nicht wiederbesetzten. Für Schüler und Eltern hätte das eine enorme Verschlechterung der Versorgung bedeutet, unter anderem hatte der Westdeutsche Rundfunk WDR in seiner Sendung "Lokalzeit" Partei für die Betroffenen ergriffen und den Vorgang zum Inhalt eines entsprechenden Fernsehberichts gemacht. Mitte vergangener Woche gab es dazu ein klärendes Gespräch zwischen der zuständigen Dezernentin Dr. Agnes Klein und den betroffenen Vertretern der Elternschaft auf der Gesamtschule im Kölner Norden. Auch die Schulleitung, der Leiter der örtlichen Familienberatung sowie Vertreter der Bezirksvertretung und des Schulpsychologischen Dienstes waren bei dem Gespräch zugegen.
In dem Gespräch zwischen den Beteiligten vereinbarten beide Seiten, dass die Entwicklung eines ressourcenorientierten und vernetzten schulpsychologischen Angebots weiterhin angestrebt wird. Dieses Konzept soll die Versorgung der Heinrich-Böll-Gesamtschule als auch des gesamten Stadtbezirks Chorweiler umfassen. Die Bezirksregierung Köln hat eine umgehende Wiederbesetzung der Schulpsychologenstelle im Landesdienst zum 1. August 2010 zugesagt, wie die Dezernentin den Gästen mitteilte. Diese Stelle wird organisatorisch an die Zweigstelle der Familienberatung im Stadtteil Chorweiler in der Florenzer Straße 20 angebunden. Der Schulpsychologe wird zunächst überwiegend an der Heinrich-Böll-Gesamtschule eingesetzt. Er soll unter Berücksichtigung der spezifischen Problem- und Bedarfslagen des besonders belasteten Stadtbezirks Chorweiler ein entsprechendes Beratungskonzept erarbeiten, hieß es dazu.

























