21. 05. 2012
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Köln-Porz-Zündorf: Noch eine Schule mit Solardach
Die Installation der neuen Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Lessing-Gymnasium im Kölner Stadtteil Porz-Zündorf ist bereits seit Ende vergangenen Jahres abgeschlossen. Am vergangenen Donnerstag kamen die Verantwortlichen der Schule, der Stadt Köln und des Kölner Energieversorger RheinEnergie AG in den Kölner Südosten, um die Anlage auch offiziell ihrem neuen Nutzer zu übergeben. Der Kölner Versorger hat das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro bedacht. Auf einer Gesamtfläche von 226 Quadratmetern produziert die neue Anlage eine geschätzte Stromleistung von rund 24.000 Kilowattstunden. Diese Energie soll in das Kölner Stromnetz eingespeist und nach der noch gültigen EEG-Verordnung vergütet werden, hieß es dazu weiter. 50 Prozent der Einnahmen sollen der Schule für gemeinnützige Zwecke bereit gestellt werden. Die Schule will damit zwei Lehrstellen an einer Partnerschule im afrikanischen Staat Mali finanzieren. Dazu gründeten die Initiatoren vor einiger Zeit den Verein "Sonne für Mali".
Für den Kölner Energieversorger ist mit der neuerlichen Photovoltaikanlage die Zahl der so installierten Anlagen auf Schulen und Bildungseinrichtungen auf inzwischen 16 angewachsen. Bereits vor mehr als zehn Jahren hatte die RheinEnergie mit der Vermarktung eines Angebots für Ökostrom an Endkunden begonnen. Eigenen Aussagen zufolge werden die Bezugsquellen des aus alternativen Energiequellen erzeugten Stroms nach strengen Maßstäben zertifiziert. Der zu entrichtende Mehrpreis für dieses Angebot soll nach Unternehmensangaben in den Ausbau weiterer Projekte mit alternativen Energiequellen eingesetzt werden. Die Investment selbst werden ebenfalls aus treuhänderisch eingenommenen Ökostrombeiträgen finanziert, teilten die Verantwortlichen weiter mit. Pro Jahr will das stadtnahe Unternehmen, das zu 80 Prozent dem Kölner Stadtwerkekonzern gehört, 100.000 in Projekte zur Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Quellen investieren. Umgerechnet bedeutet das die Einrichtung von fünf Photovoltaikanlagen pro Jahr, hieß es dazu abschließend.

























