21. 05. 2012
Seite drucken
Kölner Verantwortlichen wollen Inklusionsplan ausarbeiten
In Köln soll ein Inklusionsplan ausgearbeitet werden. Zu diesem Zweck fand am vergangenen Dienstag eine zentrale Informationsveranstaltung statt. Unter der gemeinsamen Überschrift "Eine Schule für alle" diskutierten die Verantwortlichen der Schulverwaltung und der Schulaufsicht mit betroffenen Stakeholdern wie Pädagogen und Eltern. Mehr als 200 kamen zur Info-Veranstaltung im VHS-Forum des Kulturzentrums am Neumarkt, um den Ausführungen der Stadtverwaltung zu lauschen. Hier kamen bereits erste Hinweise und Tipps zur Sprache. Die wurden schriftlich festgehalten und sollen für die weitere Diskussion eines Inklusionsplans dokumentiert werden. Fragen zur Finanzierung sowie zur verbesserten, personellen Ausstattung könnten sich indes als schwierig erweisen, wie die dienstägliche Diskussion zeigt.
Dass Inklusion keine Luxusdebatte ist, zeigt der Blick über den Tellerrand. Die Inklusion geht zurück auf die Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderung der Vereinigten Nationen. Darin ist festgelegt, dass alle Kinder das Recht haben, eine wohnortnahe Regelschule besuchen zu können und dort die individuell notwendige Förderung zu erhalten. Bisher besuchen die meisten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf verschiedene Förderschulen. Besonders an den weiterführenden Schulen ist das integrative Angebot ganz in der Nähe noch sehr gering. In den kommenden Jahren soll das in Köln geändert werden mit dem Wissen und den Erfahrungen aller, die an Schule teilhaben, hieß es dazu abschließend.
<p<<b>Linktipp:
Folgender Artikel könnte sie auch interessieren:
14. April 2011: UN-Konvention macht Köln Dampf bei integrativem Unterricht

























