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21. 05. 2012
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Kölner Wasserschule feiert Premiere auf Rheinschiff


22.03.2011 13:42 von:

Schlagwörter: Köln,Wasserschule,Rhein,Rundfahrt,2011,März,Wasserforum,StEB,RheinEnergie,Premie

An diesem Dienstagmorgen starteten die Kooperationspartner Kölner Wasserforum e.V, die Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR (StEB) und der stadtnahe Versorger RheinEnergie AG ein neues außerschulisches Bildungsprogramm. Die "Wasserschule Köln" soll vor allem Grundschulkinder Basiswissen zum wasserwirtschaftlichen Kreislauf an die Hand geben. Die Bildungsangebote sind dabei dezentral auf drei Standorte verteilt. Neben den beiden Wasserwerken Westhoven und Severin steht interessierten Schulklassen zukünftig auch die Villa Öki für Anschauungsunterricht am fließenden Objekt zur Verfügung. Der Tag der Gründung ist dabei bewusst gewählt. Der 22. März wird weltweit als "Tag des Wassers" gefeiert. Die jeweiligen Unterrichtsorte haben dabei jeweils unterschiedliche Themenschwerpunkte, wie die Verantwortlichen erläuterten. So finden in den beiden Wasserwerken vor allem die Themenbereiche Trinkwasser sowie Gewässer- und Hochwasserschutz ihren pädagogischen Niederschlag. Die Villa Öki hat sich auf das Thema Abwasser spezialisiert.

Entsprechend optimistisch klang die frohe Kunde der Initiatoren. Die neue Wasserschule sei eine Bereicherung für das reichhaltige Bildungsangebot in dieser Stadt. "Die Kooperation der drei Partner und die Gründung einer gemeinsamen Wasserschule Köln sind eine einzigartige Möglichkeit für die Erweiterung des bisherigen Lehrangebotes des Wasserforums Köln auf den gesamten komplexen Themenbereich Wasser", erläuterte der Vorsitzende des Wasserforums, Anton Bausinger. Die Bündelung der jeweiligen Bildungsangebote ist nach Meinung von Otto Schaaf, Vorstand der StEB, "der richtige Schritt". "Es ist unerlässlich, Kindern und Jugendlichen fundierte Kenntnisse über Wasser zu vermitteln", ergänzte RheinEnergie-Vertriebsvorstand Volker Staufert. An der Trinkwasserqualität des Kölner Wassers ließ Staufert indes keine Zweifel aufkommen. "Unser Trinkwasser erfüllt spielend die Trinkwasserverordnung und ist sogar für die Zubereitung von Babynahrung geeignet, versicherte der RheinEnergie-Vorstand.

Unterricht zum Anfassen – Villa Öki ist ausgezeichneter Ort

Aber nicht nur die Hafenrundfahrt mit Schulklassen und allen Verantwortlichen stand auf dem Plan. An zwei Apparaturen dürften sich die Nachwuchsexpertinnen und –expertinnen auch gleich an wasserrelevanten Themen wie Schmutzabscheidung und anderen üben. Dabei setzen die Initiatoren bewusst auf den außerschulischen Rahmen, wie Lutz-Peter Eisenhut von der RheinEnergie AG betonte. Das ergebe sich fast zwangsläufig aus der Vorgeschichte. So wurde beispielsweise die Villa Öki auf dem Gelände des Klärwerks Stammheim bereits im Jahr 1994 ebenso bewusst als außerschulisches Bildungs- und Kulturforum zum Thema Wasser ins Leben gerufen. Bis zum heutigen Tag bietet die Einrichtung, dessen Geschäftsstelle bei der StEB angesiedelt ist, zu verschiedenen wasserrelevanten Themen wie Abwasserreinigung, Hochwasserschutz oder den verschiedenen Eigenschaften von Wasser praxisnahen Unterricht an. Didaktisch funktioniert das nach dem Muster der "Stationsarbeit". An ortsfesten Stationen erarbeiten sich die Kinder in kleinen Gruppen die jeweiligen Themeninhalte. Dabei sind die einzelnen Stationen thematisch aufeinander abgestimmt oder bauen aufeinander auf, wie die Verantwortlichen versicherten. Nicht zuletzt deshalb und für die langjährige Vorarbeit zu diesem Thema erhielt die Bildungseinrichtung bereits den begehrten Preis als "Offizielles UN-Dekadeprojekt für nachhaltige Bildung". Und im Jahr 2007 bereits war die Villa Öki einer der ersten Kölner Orte im "Land der Ideen", einem Wettbewerb der Deutsche Bank-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.







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