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21. 05. 2012
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Landesregierung genehmigt zwei von drei geplanten Gemeinschaftsschulen


21.01.2011 18:14 von:

Schlagwörter: Köln,Landesregierung,Genehmigung,2011,Januar,Gemeinschaftsschule,Roters,enttäusc

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat in Sachen Gemeinschaftsschulen eine Entscheidung getroffen. Wie die Stadt Köln und die SPD-Fraktion nahezu zeitgleich bekannt gaben, werden in Köln als einziger Kommune im bevölkerungsreichsten Bundesland ab dem kommenden Schuljahr zwei neue Gemeinschaftsschulen eingerichtet. Allerdings wurde der Antrag der Schule in der Rochusstraße abgelehnt. ""Über die Ankündigung bin ich glücklich und enttäuscht zugleich. Natürlich bin ich sehr froh, dass wir in Köln an zwei Standorten dem Elternwillen nachkommen und neue Formen des längeren gemeinsamen Lernens erproben können. Damit können wir als einzige Stadt in Nordrhein-Westfalen zum neuen Schuljahr mit zwei Gemeinschaftsschulen starten", kommentierte Oberbürgermeister Jürgen Roters die Entscheidung aus Düsseldorf.

Die Montessori-Hauptschule Ferdinandstraße im Kölner Stadtteil Mülheim sowie die derzeitige hauptschule in der Wuppertaler Straße im Kölner Stadtteil Buchheim sollen aber an dem Schulprojekt der Landesregierung teilnehmen, so die Entscheidung der Landesregierung. Zu den genauen Gründen der Absage machte die Stadt keine Angaben, allerdings kündigte Schuldezernentin Dr. Agnes Klein an, die Ablehnung genau hinterfragen zu wollen. "Mit den Gründen werden wir uns kritisch auseinandersetzen", kündigte die verantwortliche Beigeordnete an. Auch Roters zeigte sich nach der Entscheidung über die Ablehnung im Fall Rochusstraße enttäuscht. "Die Entscheidung des Landes gegen die Gründung einer Gemeinschaftsschule in der Rochusstraße ist mir jedoch unverständlich, da nicht nur ein überzeugendes pädagogisches Konzept vorliegt, sondern aus meiner Sicht alle grundlegenden Vorgaben für die Genehmigung auch für diesen Standort erfüllt sind", so das Kölner Stadtoberhaupt. Gemeinsam werde man nach Prüfung der Argumente die Landesregierung noch einmal kontaktieren und um eine Prüfung der Entscheidung bitten, hieß es dazu weiter. Gerade im Fall der neuen linksrheinischen Gemeinschaftsschule gab es großes Interesse der Eltern von Dritt- und Viertklässlern im Einzugsgebiet. In einer zuvor erhobenen Elternumfrage sprachen sich 94 Eltern von Viert- und weitere 75 Eltern von Drittklässlern für den Besuch einer solchen Schulform ausgesprochen.

Landesweit hatten 19 Bildungseinrichtungen Bewerbungen für die Zulassung als Gemeinschaftsschule im Rahmen des Schulversuchs eingereicht. Letztendlich erteilte das zuständige Ministerium für Schule und Weiterbildung 17 Zusagen. Einzige kreisfreie Städte im Konzert der neuen Standorte für die Gemeinschaftsschulen sind Köln und Bochum. Die größte Kommune in NRW ist zugleich die einzige in NRW, die ab dem neuen Schuljahr über zwei Gemeinschaftsschulen verfügen wird. Die zuständigen Landesbehörden werden bereits in der kommenden Woche die entsprechenden Erlasse an die Schulträger versenden. Die Zusage kommt in jedem Fall rechtzeitig. Das Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen startet in wenigen Tagen.







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