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21. 05. 2012
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Landesregierung sieht Lehrerversorgung als gesichert an


28.08.2009 12:43 von:

Schlagwörter: NRW,Landesregierung,Lehrer,Lehrereinstellungen,Personal,Schulen,SLV,Schulleitung

Gibt es zu wenig Lehrer an den Schulen in Nordrhein-Westfalen? Über die richtige Antwort auf diese Frage ist nun eine Auseinandersetzung entbrannt. In einer Stichprobe kam die Schulleitungsvereinigung NRW (SLV) zum Ergebnis, dass noch immer eine erhebliche Anzahl von bereits genehmigten Lehrerstellen nicht besetzt sind. Die so erhobenen Daten seien aber keineswegs repräsentativ noch entsprechen sie der Situation an den Schulen des Landes, wie das nordhrein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung am heutigen Freitag entgegnete. "Aufgrund der Rückmeldungen zu den Besetzungen der ausgeschriebenen Stellen können wir als Ministerium genau sagen, wie viele Stellen nicht besetzt sind", so Schulministerin Barbara Sommer. Nach Auswertung der eigenen Zahlen kommt das Ministerium auf eine Summe von 800 nicht besetzten Lehrerstellen. Bezogen auf die Gesamtzahl aller Lehrkräfte im Schuldienst des Landes stellt dies einen Prozentsatz von gerade einmal 0,5 Prozent dar, betonte die verantwortliche Ministerin.

Dass die SLV zu ganz anderen Ergebnissen und damit einem anderen Stimmungsbild kommt, hat nach Ansicht der CDU-Politikerin einen ganz einfachen Grund. Bei der Befragung der Schulleitungen haben sich demnach vor allem die Schulen zurückgemeldet, an deren Schulen die bereit gestellten Lehrerstellen eben nicht besetzt wurden. Schulen, die bei der Besetzung der Lehrerstellen entsprechend berücksichtigt wurden, hatten demnach keinen Anlass sich an der Umfrage zu beteiligen. Dies zeige die Quote von 88 Prozent der Schulen, die den Fragebogen eben nicht zurückgesendet hatten. "Es gibt schulformbezogene, regionale und fächerspezifische Engpässe bei der Lehrerversorgung", räumte Ministerin Sommer aber trotzdem ein. Die Hauptverantwortung dafür sieht die CDU-Frau in der Landesregierung allerdings eher bei der Vorgängerregierung. "Ein Lehrer, den wir heute einstellen wollen, hat spätestens im Jahr 2003 mit dem Studium anfangen müssen", führte Sommer weiter aus.

In diesem Schuljahr haben insgesamt 4711 Lehrerinnen und Lehrer ihren Dienst an einer der Schulen des Landes angetreten. Zusammen mit den anderen neuen Lehrkräften hofft die Landesregierung, in diesem Jahr 8000 neue Lehrer einstellen zu können. Das wäre der höchste Wert seit 28 Jahren. Auch beim Referendariat will die Landesregierung die Zahl der Plätze deutlich erhöhern. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Kreis geeigneter Bewerberinnen und Bewerber zu vergrößern.







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