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21. 05. 2012
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Neues Projekt für Förderschulen


03.12.2009 22:39 von:

Schlagwörter: NRW,Projekt,Star,Landesminister,Laumann,Sommer,Förderschule,Berufseinstieg,indiv

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will den beruflichen Einstieg von Schülerinnen und Schülern der Förderschule erleichtern. Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann und seine Kollegin Barbara Sommer vom Schulministerium kündigten am heutigen Donnerstag in einer Presseerklärung den Start eines neuen Projektes an. "STAR", so der Name soll Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf den Übergang ins Berufsleben verbessern. Mehr individuelle Beratungen und reguläre Ausbildungsverhältnisse für diese Zielgruppe wünscht der Minister mit der neuen Fördermaßnahme umzusetzen. "Deutlich mehr Schulabgängern soll eine Alternative zu dem bisher üblichen Besuch einer Werkstatt für behinderte Menschen geboten werden", erklärte der Minister am heutigen Donnerstag in Düsseldorf.

Das Projekt setzt sich dabei durchaus ehrgeizige Ziele. Auch ohne die derzeitige Wirtschaftskrise und ihre sich auswirkenden Folgen für den Arbeitsmarkt ist es schwierig, für Jugendliche mit schweren Behinderungen einen passenden Job zu finden. Das "Mehr" an Unterstützung, das mit diesem Projekt erreicht werden soll, sei aber schon so "ein echter Fortschritt", lobte Sommer. Ziel müsse es sein, auch dieser Gruppe von jungen Menschen optimale Startchancen für ein selbstbestimmtes Leben anbieten zu können. "Passgenaue und individuelle Unterstützung" nennt das die Sozialdezernentin des Landschaftsverbands Rheinland LVR, Martina Hoffmann-Badache. Dass dieses Ziel trotzdem nutzbringend ist, bestätigt Matthias Münning vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). "Wir haben festgestellt, dass mehr Jugendliche aus den Förderschulen als bisher eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, wenn man sie früh individuell begleitet", so Münning.

Für das Projekt stehen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds in Höhe von 936.000 Euro bereit. Als Projektträger beteiligen sich auch die beiden Landschaftsverbände mit einem Betrag in gleicher Höhe. Bei der Umsetzung der Maßnahmen sind überdies auch das Landesschulministerium sowie die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit beteiligt. Mit dem Geld sollen so genannte "Case-Manager" finanziert werden, die in enger Abstimmung mit Eltern, Schulen und Betrieben eine individuelle Fallberatung garantieren sollen. In jedem Landesteil soll dazu eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden, die wiederum so genannte Netzwerkkonferenzen organisieren sollen. Ziel ist es dabei, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen. Die Betreuung der jungen Menschen soll in der achten Klasse beginnen und durch Betriebspraktika und –erkundungen ergänzt werden, hieß es dazu abschließend.







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