21. 05. 2012
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Schulanmeldung: Frist beginnt am kommenden Montag
Kölns Schuldezernentin Dr. Agnes Klein stellte am gestrigen Mittwoch Details der Anmeldeverfahren für das kommende Schuljahr vor. So findet die diesjährige Runde des Schuljahreswechsels erstmals wieder unter der Maßgabe statt, dass die Empfehlung der Grundschule nicht mehr verbindlich ist. Trotzdem appellierte Klein an die betroffenen Eltern, die Empfehlung trotzdem zu beachten. Die Anmeldefrist beginnt in diesem Jahr am Montag kommender Woche (14. Februar 2011). Für die beiden neuen vom Land genehmigten Gemeinschaftsschulen beträgt die Frist zur Anmeldung nur vier Tage, bereits am Donnerstag kommender Woche (17. Februar 2011) werden die Anmeldelisten wieder geschlossen. Etwas länger sind die Fristen für Gesamtschulen (24. Februar 2011), Gymnasien (10. März) sowie für Real- und Hauptschulen (18. März). Grund für die gestaffelten Fristen ist die praktische Erfahrung, dass im Falle einer Absage genügend Zeit bleibt, eine geeignete Alternative zu finden.
Bei der bevorstehenden Anmeldung sollen Eltern neben ihrem Wunsch gleich noch eine zweite Schulwahl abgeben. Der wird dann berücksichtigt, wenn der Erstwunsch nicht berücksichtigt werden kann. Bei den Kölner Gesamtschulen wird es aber auch in diesem Jahr wieder einen Überhang geben. Zwar hat die Stadt mit der Eröffnung einer weiteren Gesamtschule im Kölner Stadtteil Riehl ihr Angebot um eine weitere Schule dieser Schulform ausgebaut. Doch erfahrungsgemäß ist die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen deutlich höher als das Angebot. Deutlich ausgebaut wird im kommenden Schuljahr das Angebot an den städtischen Gymnasien. Nach knapp 3700 neuen Schülern an den Kölner Gymnasien sollen es im kommenden Schuljahr fast 4000 Plätze sein. Die Kapazitätserweiterung wurde durch die Bildung neuer Klassen ermöglicht, wie die verantwortliche Beigeordnete ausführte. Trotz der Ausweitung wird es insbesondere in der Innenstadt und im Kölner Süden knapp, so die Prognose der Verantwortlichen. Gemeinsam mit der Schulaufsichtsbehörde werde man sich bemühen, die anstehende Verteilung "ohne zu große Härten" zu lösen.
Auch beim Verfahren probiert man in diesem Jahr Neues aus. So nehmen die Gymnasien die Anmeldungen zunächst nur entgegen, ohne eine Zu- oder Absage zu machen. Anschließend folgt eine Abstimmungskonferenz aus Schulverwaltung, Gymnasien und Bezirksregierung. Erst im Anschluss daran erhalten die Eltern die Briefe mit den Zu- oder Absagen. Die Stadt Köln als Schulträger will mit diesem Verfahren dazu beitragen, dass alle Kinder in der gewählten Schulform einen akzeptablen Platz finden, versicherten die Verantwortlichen abschließend.

























