21. 05. 2012
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Sonderpädagogen zum "Ausleihen"
(js) Die Johann-Joseph-Gronewald-Schule in Köln Lindenthal wurde vom NRW-Schulministerium zum Kompetenzzentrum ernannt. "Wir verstehen das als Wertschätzung für die bisher geleistete Arbeit", erklärte Dezernent Michael Mertens vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), dem Träger der Förderschule mit dem Schwerpunkt Hören und Kommunikation. Ziel sei, noch mehr wohnortnahe und individuelle Förderung zu erreichen.
An der Schule mit einem angeschlossenen Kindergarten werden zur Zeit rund 190 schwerhörige und gehörlose Kinder unterrichtet. Künftig sollen ihre Sonderpädagogen auch als Experten andere Schulen etwa in Unterrichtsgestaltung oder der Einführung der Gebärdensprache beraten, wenn dort hörgeschädigte Kinder in integrativen Klassen unterrichtet werden sollen. Dies ist aktuell bei einem KInd der Fall. Der umgekehrte Weg, dass nicht-hörgeschädigte Kinder an der Gronewald-Schule unterrichtet werden, sei aufgrund der Gesetzeslage nicht möglich, so ein LVR-Pressesprecher. Langfristiges Ziel sei aber, durch die Kompetenzzentren Förderschulen und "gemeinsamen Unterricht" in einem örtlichen Netzwerk zu einem gesamtsystem sonderpädagogischer Förderung zusammenzuführen. Dies entspreche der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die im März auch von Deutschland unterzeichnet wurde.

























