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21. 05. 2012
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SPD und Grüne unterstützen Bewerbung von drei Gemeinschaftsschulen


13.01.2011 17:38 von:

Schlagwörter: Köln,Gemeinschaftsschule,Landesregierung,SPD,Grüne,Unterstützung,Thelen,Philippi

Bereits im kommenden Jahr sollen in der Millionenstadt am Rhein drei so genannte Gemeinschaftsschulen eingerichtet werden. Das hatte der Kölner Stadtrat bereits auf seiner Dezembersitzung im vergangenen Jahr beschlossen. SPD und Grüne haben nun noch einmal das Anliegen ausdrücklich unterstützt und die Einrichtung solcher Formen des Längeren gemeinsamen Lernens im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts (GU) befürwortet. In ganz Nordrhein-Westfalen haben sich bislang für die Einrichtung dieser von der neuen Landesregierung angebotenen Schulform 19 Bildungseinrichtungen aus 17 Kommunen beworben. Das bedeutet, dass Köln mit seinen drei Anmeldungen die einzige Stadt in NRW ist, die sich für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule beworben hat.

Beworben hatten sich im Rahmen des Modellvorhabens die Schulen Ferdinandstr. in Mülheim, die Rochusstr. in Bickendorf sowie die Wuppertaler Str. in Köln-Buchheim. Der Startschuss soll am 1. August 2011 fallen zu Beginn des neuen Schuljahres 2011/2012. "Damit rechnen wir uns gute Chancen aus, dass unsere drei Vorschläge zum Zuge kommen. In Gemeinschaftsschulen besteht auf Grund von intensiverer und individueller Förderung eine wesentlich höhere Chance, einen höchstmöglichen Bildungsabschluss zu erreichen. Gemeinschaftsschulen tragen dazu bei, trennende Strukturen abzubauen, niemand wird ausgeschlossen, die sozialen Kompetenzen gestärkt", erklärte Horst Thelen, schulpolitischer Sprecher der Grünen. "Neben den 19 Bewerbungen zum kommenden Schuljahr gibt es in Nordrhein-Westfalen noch weitere 43 Interessenbekundungen von Schulen, die im Sommer 2012 Gemeinschaftsschule werden möchten. Elternbefragungen in Köln bestätigen den Wunsch", ergänzte Ratsmitglied Franz Philippi schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Ziel der beiden Regierungsfraktionen in Düsseldorf sei es, mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem herstellen zu wollen. Wenn der Schulversuch nicht mehr ausreicht, um alle Interessenten zu befriedigen, muss eine landesgesetzliche Regelung her, forderten die Kölner Schulpolitiker abschließend.







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