21. 05. 2012
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Sprachförderprojekt nach drei Jahren zu Ende gegangen
Mit einer feierlichen Abendveranstaltung ist am gestrigen Montagabend die Kooperation zwischen dem Landesministerium für Schule und Weiterbildung und der Westdeutschen Landesbank und ihrer Stiftung zu Ende gegangen. Von dem geförderten Projekt "MitSprache NRW" haben im Land insgesamt 20 Grundschulen profitiert, darunter auch die Gemeinschaftsgrundschule Ernstbergstraße aus Köln. Das Projekt hat in diesem Zeitraum die Schulen bei der Entwicklung von Sprachförderkonzepte unterstützt. Zielgruppe waren Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache, bei denen im allgemeinen ein höherer Sprachförderbedarf besteht. Fünf der 20 teilnehmenden Grundschulen erhielten zum feierlichen Abschluss eine Auszeichnung für beispielgebende Umsetzung solcher Konzepte. Auch die Gemeinschaftsgrundschule in der Ernstbergstraße war unter den ausgezeichneten Schulen, wie das Ministerium am gestrigen Montag bekannt gaben. Daneben wurden Grundschulen in Herne, Neuss sowie zwei Grundschulen in Dortmund öffentlich gewürdigt.
"Nur durch eine angemessene und systematische Vermittlung der deutschen Sprache an Kinder mit Zuwanderungsgeschichte, die ihre Zwei- und Mehrsprachigkeit berücksichtigt, wird es uns gelingen, sie zu besseren und weiterführenden Bildungsabschlüssen zu befähigen. Diese Unterstützung beginnt idealerweise so früh wie möglich. Die Landesregierung trägt dem Rechnung, indem sie zum Beispiel mit der Sprachförderung für Vierjährige Maßnahmen ergriffen hat, um eine früh einsetzende sprachliche Bildung und Förderung aller Kinder zu ermöglichen", erklärte Schulministerin Barbara Sommer . Dass Projekt "MitSprache NRW" startete im Jahr 2006 mit einer Wettbewerbsausschreibung an Grundschulen, die einen hohen Anteil an Kindern mit Zuwanderungsgeschichte haben. Beim Bewerbungsverfahren 2006 wurden 20 Grundschulen aus 75 Bewerbungen ausgesucht. Die Schulen erhielten über einen Zeitraum von drei Jahren Unterstützung für die Umsetzung und Weiterentwicklung von Sprach- und Integrationsfördermaßnahmen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auch auf der Elternarbeit.
Die WestLB AG und die WestLB-Stiftung haben das Projekt gemeinsam mit rund 500.000 Euro unterstützt. Jede der 20 ausgewählten Schulen erhielt zu Beginn eine einmalige Anschubfinanzierung von 2.500 Euro sowie über einen Zeitraum von drei Jahren eine monatliche Zuwendung von 500 Euro. Die Grundschulen konnten die Mittel zur Finanzierung und Weiterentwicklung ihrer Fördermaßnahmen nutzen. Nach Abschluss des Projekts sollen die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet und dokumentiert und dann allen interessierten Schulen zur Verfügung gestellt werden.

























