21. 05. 2012
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TÜV Rheinland hilft Gemeinschaftsgrundschule in Dellbrück
Seit dem heutigen Donnerstag ist es offiziell. Die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Dellbrücker Hauptstraße und der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland arbeiten zuküntig zusammen. Beide Partner stellten am heutigen Donnerstag in den Räumen der städtischen Bildungseinrichtung die Details ihrer Partnerschaft vor. "Versuch macht klug", lautet das Motto nicht nur dieser Partnerschaft. Die Kooperation findet im Rahmen der von der Kölner Industrie- und Handelskammer IHK initiierten Projektreihe "Technik und Naturwissenschaften an Schulen" oder kurz TuWaS! Statt. Ziel der Partnerschaft ist es, Kinder bereits in dieser Altersgruppe für technische und naturwissenschaftliche Perspektiven zu begeistern. Die Inhalte sollen dabei altersgerecht und spielerisch vermittelt werden, hieß es dazu weiter. "Schüler, die bereits im Grundschulalter Interesse für diese Themen entwickeln können, sind später offener für technisch geprägte Ausbildungsberufe oder ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. Daher unterstützen die IHK Köln und die IHK Bonn/Rhein-Sieg in Kooperation mit der Freien Universität Berlin das Projekt "TuWaS!", erklärte die Kammer in einer Pressemitteilung. Ganz neu ist die Zusammenarbeit in Köln-Dellbrück indes nicht. Der TÜV Rheinland unterstützt die GGS Dellbrücker Hauptstraße nun schon im zweiten Jahr im Rahmen dieser Initiative.
"Wir wollen Kinder für Technik begeistern und die Experimente sind so hervorragend gemacht, dass sich Lernen und Ausprobieren ideal miteinander verbinden. Natürlich fördern wir nicht uneigennützig. Wir suchen selbst ständig Fachkräfte, auch heute haben wir 120 offene Stellen, und der Bedarf gerade in technischen Berufen wird in den kommenden Jahrzehnten stark steigen", so Hartmut Müller-Gerbes, Pressesprecher des TÜV Rheinland. Das Sponsoring für die Kölner Grundschule ist demnach nur ein Anfang, beim Nachwuchs ein Verständnis für technische Zusammenhänge zu vermitteln. Auch die Grundschule profitiert von der Partnerschaft. "Das Sponsoring ist hochwllkommen", erklärte Schulleiter Michael Kober. Und für die Kammer selbst könnte damit ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den bevorstehenden Fachkräftemangel umgesetzt werden, wie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Frank Hemig erläuterte. "Immer weniger junge Menschen entscheiden sich bei der Berufs- und Studienwahl für technische Berufe. Dadurch wird es insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen zusehends schwieriger, qualifizierte Ingenieure und Facharbeiter zu finden", so Hemig weiter.
Für Unternehmen und die Region insgesamt ist es daher entscheidend, Kinder und Jugendliche frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern, erklärte der Kammerverantwortliche. Insgesamt zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit der bisherigen Bilanz. Im Rahmen der IHK-Initiative sind bisher bereits 30 Partnerschaften in der Region Köln/Bonn zustande gekommen. Die Grundschüler arbeiten vormittags im Sachunterricht und zum Teil auch in der Nachmittagsbetreuung mit den Experimentierkästen. Die beteiligten Lehrkräfte werden eigens geschult. Das IHK-Projekt ist dabei eingebettet in die regional ausgerichtete "Initiative Wachstum", in der sich 50 Unternehmen aus dem Großraum Köln/Bonn zusammengeschlossen haben. Ziel der Initiative ist es, Projekte zu entwickeln und zu realisieren, die zum Wachstum und zur Zukunftsfähigkeit der Region beitragen können. Für die Organisation verantwortlich sind die IHK Köln und die IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die Kosten von 3500 Euro pro Schuljahr und Schule werden über finanzielle Zuwendungen der Mitgliedsunternehmen getragen, hieß es dazu abschließend.
Weitere Informationen zum regionalen Zusammenschluss der Partner finden Sie auf der Internetseite unter: www.initiative-wachstum.de.

























