Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





21. 05. 2012
Seite drucken

Unterrichtsausfall in NRW bleibt 2009 auf niedrigem Niveau


16.01.2010 17:18 von:

Schlagwörter: NRW,Schule,Hauptschule,Gymnasium,Realschule,Grundschule,Unterrichtsausfall,Lande

Im vergangenen Kalenderjahr fiel 2,3 Prozent der gesamten Unterrichtszeit aus. Das ist das Ergebnis der in dieser Woche veröffentlichten Unterrichtsausfallstatistik 2009 des nordrhein-westfälischen Schulministeriums, das am heutigen Dienstag bekannt gegeben wurde. Der Wert ist der zweitniedrigste in der Geschichte der Aufzeichnungen, betonte die Landesregierung weiter. Der Regierungsbezirk Köln bleibt mit einer Ausfallquote von 2,4 Prozent auf Vorjahresniveau, aber auch leicht über dem Landesdurchschnitt. Lediglich im Regierungsbezirk Münster konnte die Ausfallquote geringfügig gesenkt werden, teilte das Ministerium weiter mit. Im Vergleich zu den letzten Untersuchungen unter Verantwortung der rot-grünen Landesregierung konnte der Unterrichtsausfall um rund die Hälfte reduziert werden. Damit hat die Landesregierung ihr Versprechen zur Sicherung der Lernzeit eingehalten", erklärt Schulministerin Barbara Sommer.

Zum Vergleich: Bis Mitte des zu Ende gehenden Jahrzehnts erreichten die Ausfallquoten Spitzenwerte von weit über vier Prozent, wie Sommer dem politischen Gegner vorrechnete. Schulministerin Sommer betonte, dass ihre Regierung durch die Zusetzungen das Ziel der Sicherung des Unterrichts erreicht habe. Die 2,3 Prozent Unterrichtsausfall bedeuten den zweitniedrigsten Wert, der jemals gemessen wurde. Ursache der deutlichen Verbesserungen ist vor allem die Bereitstellung von zusätzlichen Lehrerstellen. Barbara Sommer: "Die von der Landesregierung ergriffenen Maßnahmen sowie die massiven Investitionen in zusätzliche Lehrerstellen haben die gewünschte Wirkung erzielt. Die Sicherstellung des Unterrichts und die Bekämpfung des Unterrichtsausfalls sind für uns von entscheidender Bedeutung. Wir sorgen für Verlässlichkeit für Schüler und Eltern", so Sommer weiter.

Innerhalb der einzelnen Schulformen rutschte die Hauptschule mit einem nur moderaten Rückgang der Ausfallzeiten von 3,8 auf 3,2 Prozent auf den letzten Platz aller Schulformen ab. Am stärksten fiel der Rückgang im Vergleich mit dem Jahr 2005 in den Gymnasien und Grundschulen des Landes aus. Während die Ausfallzeiten in der Grundschule mit einem Rückgang von 3,9 auf 1,6 Prozent um rund 60 Prozent saken, gingen sie bei Gymnasien sogar noch etwas stärker zurück. Auch das einstige Sorgenkind unter den Schulformen, die Realschule, konnte landesweit deutlich Boden gutmachen. Hier halbierten sich die Ausfallzeiten von 5,9 auf drei Prozent. Genau so hoch waren die Ausfälle an den Gesamtschulen des Landes. Rund die Hälfte der Ausfälle gehen auf Erkrankungen der Lehrerinnen und Lehrer zurück. Weitere Gründe waren Prüfungsabnahme, Klassenfahrten oder Lehrerfortbildungen. Um die Vergleichbarkeit mit früheren Zahlen zu gewährleisten, orientiert sich auch die Landesregierung an der Messmethodik der Vorgängerregierung. Lediglich die Größe der Stichprobe wurde in diesem Jahr verdoppelt. Das ermöglichte erstmals eine Erhebung auf Ebene der Regierungsbezirke, hieß es dazu abschließend.

Den vollständigen Bericht über die Stichprobe zum Unterrichtsausfall finden Sie im Internet unter: www.schulministerium.nrw.de.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse