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21. 05. 2012
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Zahl der Privatschüler stagniert auf hohem Niveau


17.01.2011 11:22 von:

Schlagwörter: NRW,Köln,2011,Ersatzschulen,Trägerschaft,Kirche,Privatschule,Anstieg,Köln,Bonn,D

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf privaten Ersatzschulen liegt im laufenden Schuljahr mit 164.571 auf weiterhin hohem Niveau. Allerdings stagniert die Zahl der Kinder und Jugendlichen in nicht-staatlichen Schulen seit rund zwei Jahren, nachdem die Zahl zuvor stetig angewachsen war. Im Schuljahr 2008/2009 waren im bevölkerungsreichsten Bundesland 164.112 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Zuvor hatten die Privatschulen jedes Jahr zwischen 2000 und 2500 Schulpflichtige hinzugewonnen. Doch trotz der stagnierenden Zahlen steigt der prozentuale Anteil. Während die Zahl der Schüler in nicht-staatlichen Trägerschaften um 0,6 Prozent anstieg, ging sie landesweit insgesamt um 1,7 Prozent zurück. Derzeit besuchen etwa 7,8 Prozent aller Schulpflichtigen eine private Ersatzschule.

Mehr als die Hälfte aller Privatschüler gehen dabei auf ein Gymnasium. Mit 97.257 angehenden Abiturientinnen und Abiturienten lag die Zahl jedoch leicht unter dem Stand von vor zwei Jahren. Damals besuchten 97,752 Schülerinnen und Schüler ein Gymnasium in privater Trägerschaft. 23.196 gingen auf eine private Realschule. 18.313 Kinder und Jugendliche besuchten die freien Waldorfschulen im Land. Unverändert im Aufwärtstrend sind private Grundschule. Hier erhöhte sich die Schülerzahl von 6161 auf 6530, ein Plus von etwas mehr als fünf Prozent. Unter den Gymnasiasten ist die Quote der Privatschüler mit 16,3 Prozent (596.863 insgesamt) besonders hoch. Bei den Realschülern liegt sie bei 7,5, an den Gesamtschulen bei lediglich vier Prozent.

Deutliche Unterschiede zwischen Köln und Bonn

Doch hinter dem allgemeinen Landestrend verbergen sich deutliche Unterschiede. Kaum deutlicher wird das am Beispiel der beiden rheinischen Nachbarn Köln und Bonn. Während in Köln die Zahl der Schülerinnen und Schüler an privaten Ersatzschulen mit 5,7 Prozent hinter dem Landestrend hinterherhinkt, ist in der ehemaligen Bundeshauptstadt mehr als jeder fünfte Schüler an einer Schule in nicht-staatlicher Trägerschaft. Beiden Städten gemein ist jedoch der allgemeine Trendverlauf, der in den vergangenen beiden Schuljahren auf hohem Niveau stagniert. So gingen die Zahlen in Bonn mit 8758 (2008/2009: 8824) sogar leicht zurück. Sogar der Anteil der Privatschüler an der Gesamtschülerzahl sank hier von 21,6 auf 21,5 Prozent. In Köln hingegen stieg er mit 5779, 111 mehr als im Schuljahr 2008/2009, auf 5,7 Prozent an. Im gesamten Regierungsbezirk lag der Anteil der Schüler an privaten Ersatzschulen bei 8,9 Prozent und damit etwas höher als im Landesdurchschnitt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf liegt mit einem Anteil von 11,4 Prozent oder 6569 Schülerinnen und Schülern genau dazwischen.







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