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18. 09. 2014
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Betriebe investieren 27 Milliarden Euro in ihre Mitarbeiter


26.01.2009 22:31 von:

Schlagwörter: IW,Institut der deutschen Wirtschaft,Bildungskosten,Betriebe,Qualifizierung

Betriebliche Weiterbildung war im Jahr 2007 für die meisten Betriebe in Deutschland kein wirklich strittiges Thema. Wie das in Köln ansässige Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am heutigen Montag bekannt gab, hatten sich rund 84 Prozent aller Betriebe in diesem Bereich engagiert. Bei den größeren Unternehmen ab 250 Mitarbeiter betrug der Anteil sogar 96 Prozent. Insgesamt gaben die Unternehmen dafür geschätzte 27 Milliarden Euro aus, wie das IW am heutigen Montag vorrechnete. Pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem sind das rein rechnerisch 1053 Euro pro Jahr.

Großteil der Kosten für Arbeitszeit

Aus diesen Gesamtkosten beläuft sich nach Angaben des Instituts der Anteil der direkten Kosten auf rund 419 Euro pro Mitarbeiter. Das bezieht neben Honorarkosten für Schulungen auch die Ausgaben für Lehrmaterial, Reisekosten und Lehrgangsgebühren mit ein. Mit 635 Euro pro Mitarbeiter und Jahr ist jedoch der größere Teil der Qualifizierungskosten die dafür aufgewendete Arbeitszeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am beliebtesten sind dabei bei den meisten Betrieben so genannte informelle Maßnahmen. 79 Prozent aller Betriebe wenden solche Maßnahmen an bzw. haben sie bereits angemeldet. Die IW-Experten verstehen darunter unter anderem den Besuch von Messen und/oder Tagungen, das Lernen am Arbeitsplatz sowie das Selbststudium. Etwas mehr als drei Viertel aller befragten präferieren Kurse, Seminare und Lehrgänge, hieß es dazu abschließend.

Die Ergebnisse der IW-Weiterbildungserhebung 2008 finden sich in der neuesten Ausgabe von IW-Trends 1/2009.







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