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22. 05. 2012
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Bundesligavereine im Umweltschutz: Mainz liegt vor Köln


19.02.2011 14:19 von:

Schlagwörter: Köln,Bundesliga,Vereine,Klimaschutz,2011,Februar,Greenpeace-Magazin,1. FC Köln,F

Die Fußball-Bundesliga begeistert allwöchentlich Hunderttausende von Zuschauerinnen und Zuschauern in den Stadien und Millionen vor den Empfangsgeräten. Das Greenpeace-Magazin hat in seiner aktuellen Februar-Ausgabe eine Bundesliga der etwas anderen Art aufgestellt. In einem so genannten "Öko-Check" stellt sich die Situation der 18 Bundesliga-Vereine etwas anders dar. Köln und sein Traditionsverein 1. FC Köln stehen dabei gar nicht so schlecht dar. Hinter dem führenden FSV Mainz 05 liegen die Geißböcke auf dem Rang des Vizemeisters. Dortmund, derzeit im Fußballerischen das Maß der Dinge in der obersten deutschen Spielklasse, muss sich in der Öko-Bilanz gemeinsam mit Nürnberg auf einem Abstiegsplatz wiederfinden.

Mainz wird derzeit vom Energieunternehmen Entesa gesponsert, die sich wiederum auf den Handel mit Strom aus nachhaltigen Quellen konzentriert. Der Verein selbst hatte sich bereits vor einiger Zeit zum ersten "klimaneutralen" Bundesligaverein erklärt. Insofern kommt die Spitzenposition der Mainzer in diesem Ranking wenig überraschend. Demgegenüber lässt die der 1. FC Nürnberg von Areva sponsern, dem weltgrößten Produzenten von Nukleartechnik. Die Tochtergesellschaft des Trikosponsors, die Areva NP, hat ihren Deutschlandsitz im benachbarten Erlangen, wie die Analysten des Greenpeace-Magazins weiter ausführten. Auch Dortmunds Hauptsponsor Evonik, Betreiber diverser Großkohlekraftwerke, gilt nicht gerade als Vorzeigebeispiel umweltschonender Energieerzeugung. Köln spielt mit dem Handelskonzern Rewe als Hauptsponsor in der Spitzengruppe der klima- und ressourcenschonendsten Vereine mit. Leverkusen, Frankfurt, Hamburg, Wolfsburg und Mönchengladbach liegen ebenfalls im hinteren Teil der Tabelle.

Photovoltaik im Profisport

Nicht nur durch die Werbekampagne des Kölner Publikumslieblings Lukas Podolski für den Bonner Solarproduzenten Solarworld AG ist inzwischen der Zusammenhang zwischen Umwelt- und Klimaschutz und dem Bundesliga-Sport sicht- und spürbar. Auch für die Vereine bedeutet das nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaften inzwischen zum Kerngeschäft. Immer mehr Stadien und Fußball-Arene erzeugen auf ihren Dächern Strom aus der Sonne. Vorreiter könnte hier das Weser-Stadion in Bremen werden. Derzeit planen die Verantwortlichen die Integration von Solarmodulen von der Größe zweier Fußballfelder in Dach und Fassade des Stadions. Auch in Hamburg gibt es ähnliche Überlegungen. Außerdem spenden die Profis regelmäßig Geld an den Verein "atmosfair". Sie fordern auf ihren Trikots zur Klimasünde auf, indem sie den Imperativ "Fly Emirates" abgedruckt haben, teilte das Greenpeace-Magazin abschließend mit.

Die Internetseite des Greenpeace-Magazins finden sie auch im Internet unter: www.greenpeace-magazin.de.







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