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22. 05. 2012
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Deloitte-Studie: Online-Games sind eine fortgesetzte Erfolgsgeschichte


18.08.2011 13:40 von:

Schlagwörter: Köln,Deloitte,2011,August,Gamer,Mobile Anwendung,Handy,Smartphone,Potenziale

Die Unternehmensberatung Deloitte hat am gestrigen Mittwoch zum Start der Spielemesse Gamescom in Köln eine Studie veröffentlicht. Im Visier der Autoren stand dabei insbesondere der Markt für Online- und Browser-Spiele. Wie auch die Experten in Köln gehen die Fachleute von Deloitte davon aus, dass sich mit der zunehmenden Etablierung auch in diesem Segment völlig neue Erlös- und damit auch Geschäftsmodelle ergeben. An einem kaufkräftigen und auch kaufwilligen Publikum dürfte es kaum fehlen, ganz im Gegenteil. Mehr als jeder Fünfte spielt in Deutschland mindestens einmal pro Woche online. Die Deutschen gehören damit international zu den eifrigsten Nutzern von Online- und Browser-Games - es ist von einem weiteren Wachstum auszugehen.Der Verkauf virtueller Güter und Werbeeinnahmen wird die heutigen Abo-Gebühren ersetzen. Die Deloitte-Erhebung "The State of Media Democracy" prognostiziert sogar, dass der Anteil der Werbeeinnahmen aus Online- und Browser-Spielen bis zum Jahr 2015 auf 40 Prozent steigen wird.

"Die Erfolgsgeschichte der Online- und Browser-Games wird sich weiter fortsetzen, was die zugehörigen Erlösmodelle deutlich verändert. Der Stellenwert der Werbung steigt mit den Nutzerzahlen. Daher wird sich der Werbeeinnahmenanteil an den Gesamtumsätzen mit Online- und Browser-Spielen annähernd verdoppeln", erläuterte Klaus Böhm, Director Media bei Deloitte. Die zunehmende Beliebtheit von einfachen "casual games" sorgt jedoch für sinkende Pro-Kopf-Umsatzzahlen, sind sich die Experten sicher. Außerdem dürfte damit die Bedeutung der Abo-Gebühren im Vermarktungsmix der Spieleindustrie weiter zurückgehen. Dem stehen potenziell steigende Umsätze aus dem Verkauf virtueller Güter entgegen, die auch bei den so genannten "social games" inzwischen für stabile Umsätze sorgen. Die Studie warnt jedoch auch vor dem Glauben, Nutzer- und Umsatzzahlen könnten sich beliebig steigern lassen.

Wie auch im World Wide Web ist die Umsonst-Mentalität weit verbreitet. Nicht einmal jeder fünfte Spieler von Online- und Browser-Games zahlt tatsächlich für die Nutzung der Angebote. Abo-Gebühren und Item-Selling sind bei der Masse der Gamer noch weniger durchsetzbar. Hingegen wird die Platzierung von Online-Werbung interessant. Erfolgreiche Spielportale sind schon heute gefragte Werbeflächen. Steigende Nutzerzahlen ermöglichen steigende Erlöse, sie spiegeln eine gleichmäßigere Monetarisierung über alle Nutzer wider. Diese Potentiale sind nach Meinung der Autoren noch lange nicht ausgeschöpft.







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