22. 05. 2012
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Deutsche Arbeitnehmer halten nicht so viel von CI
In vielen Unternehmen gibt es konkrete Vorschriften für Corporate Identity, oder kurz CI. Doch gerade bei der Erstellung von Präsentationen scheint die Disziplin der eigenen Arbeitnehmer nicht besonders ausgeprägt zu sein, glaubt man einer in dieser Woche veröffentlichten Studie, die im Auftrag des in Köln ansässigen Softwarehauses Made in Office erstellt wurde. Demnach ist sogar die überwiegende Mehrheit der Unternehmen mit der Umsetzung solcher Vorschriften unzufrieden, nach Ermittlungen der Studienautoren sogar 77 Prozent. Gerade bei Präsentationen scheint diese mangelhafte Disziplin besonders ausgeprägt zu sein. Dabei ist die Rolle und die besondere Bedeutung von CI-Vorschriften hinlänglich bekannt. Sie trägt durch ihren Multiplikatoreffekt zur Markenbildung bei und fördert den Wiedererkennungswert der Unternehmen und Arbeitgeber.
54 Prozent der Befragten erklärten, dass eine mangelhafte Umsetzung von CI-Vorschriften ein unprofessionelles Bild vermittelt. In sieben Prozent führte die mangelhafte Umsetzung der Vorschriften sogar zum Scheitern einer Vertriebssituation. Dabei ist diese Problematik keineswegs ein Einzelfall,denn rund die Häfte aller Unternehmen hat solche CI-Vorschriften für die Erstellung eigener PPT-Dateien, bei den Unternehmen ab 500 Mitarbeiter sind sogar rund 60 Prozent, die sich unternehmensintern solche Regeln gegeben haben. "Die Verantwortlichen in den Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter mit einem modernen Präsentationsmanagement dabei unterstützen, CI-Verstöße zu vermeiden. Allein die Einführung einer zentralen Präsentations-Datenbank macht PowerPoint-Präsentationen im Handumdrehen CI-Konform. Dort abgelegte Inhalte machen nicht nur ein mühseliges Nachformatieren überflüssig, sondern entsprechen automatisch allen Vorgaben der Corporate Identity", empfiehlt Stephan Kuhnert von made in office die Ergebnisse der Untersuchung.

























