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22. 05. 2012
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Deutsches Bildungssystem nicht global genug


24.01.2009 16:57 von:

Schlagwörter: Studie,Deutschland,Bildungssystem,Umfrage,Globalisierung,Psyma,Initiative,Marktf

Auf Basis einer repräsentativen Stichprobe von 1002 Befragten im Alter zwischen 18 und 65 wurden die Teilnehmer von der Initiative Markt- und Sozialforschung nach ihrer Meinung zum Thema Bildung und Globalisierung befragt. Das ernüchternde Ergebnis lautet: Das deutsche Bildungssystem ist den Anforderungen einer globalisierten Welt kaum gewachsen. Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) teilten diese Auffassung. Dabei stellten die Initiatoren ein deutliches Ost-West-Gefälle fest. "Vor allem Menschen in den neuen Bundesländern sehen die Bildungssituation kritischer als der Durchschnitt. Mit zunehmendem Alter beurteilen die Befragten die Bildungssituation eher negativ und Frauen zeigen sich weniger zuversichtlich als Männer“, fasst Bernd Wachter, Vorstand des ADM, Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforscher, das Ergebnis zusammen. Bei der Frage nach der Verantwortlichkeit gaben aber ebenso viele der Befragten an, dass die Zuständigkeit für Bildung bei jedem Einzelnen liege.

Ursachen des Fachkräftemangels

Die Ursache für den Fachkräftemangel in Deutschland wurde von den Befragungsteilnehmern vor allem in einer unzureichenden Vorbereitung auf die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt verortet. "Mangelhafte Abstimmung zwischen Ausbildung und Beruf, fehlender Praxisbezug und unzulängliche Qualität der Schulbildung - das sind die Faktoren, die jeweils etwa die Hälfte der Befragten als Gründe für den Fachkräftemangel sieht", so Wachter weiter. Bei einer differenzierteren Betrachtung nach Geschlecht, Alter und Bildungsgrad zeigt sich jedoch eine erhöhte Sensibilität für diejenigen Schwierigkeiten, von denen der Befragte jeweils selbst am ehesten betroffen ist. Beispielsweise nehmen Frauen die erschwerte Vereinbarkeit von Familie und Beruf überdurchschnittlich häufig als Problemursache wahr und jüngere Personen den schwierigen Übergang ins Berufsleben. Hochschulabsolventen dagegen identifizieren den fehlenden Praxisbezug als größten Problembereich.

Bei der Online-Befragung wurden Stichproben gezogen, um die Repräsentativität anhand des bundesdeutschen Bevölkerungsdurchschnitts zu ziehen. Damit soll gewährleistet sein, dass keine Mehrfachbeteiligungen vorlagen. Der Befragungszeitraum lag zwischen dem 6. und 12. Februar dieses Jahres.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Internetseite: www.psyma.com.







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