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22. 05. 2012
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DIA: Deutsche bleiben trotz Euro-Krise optimistisch


14.04.2011 12:16 von:

Schlagwörter: Köln,Altersvorsorge,DIA,Umfrage,2011,Vorsorge,Krise,Euro,Schulden,Risiko,Rente

Die Mehrheit der Deutschen bleibt trotz der Verschuldungskrise und den Schwierigkeiten bei der Gemeinschaftswährung Euro optimistisch. Das teilte das Deutsche Institut für Altersvorsorge in dieser Woche in Köln mit. Das Urteil fällt aber gerade vor dem Hintergrund der eigenen Vorsorge nicht eindeutig aus, wie die Initiatoren der Analyse weiter ausführten. In Sachen Altersvorsorge sind die Deutschen zurzeit eher geteilter Meinung, so der aktuelle DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge. Krisen in der Welt, vor allem aber die Probleme mit den hochverschuldeten Euroländern geben Anlass zur Sorge. Ist der Einfluss der derzeitigen Krise auf das Wirtschaftwachstum in Deutschland eher schwach ausgeprägt, werden die Auswirkungen auf die eigene Vorsorge gravierender sein, befürchtet rund die Hälfte der Befragten. 23 Prozent befürchten fallende Kurse, 38 Prozent niedrigere Verzinsung der Lebensversicherung, ein Viertel (Vorquartal 18 Prozent) sehen dagegen keine Auswirkung. Auffällig beim Ergebnis ist: Je niedriger das eigene Einkommen, desto pessimistischer fällt auch die Einschätzung der Befragten aus.

Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) befürchten jedoch, dass die hohe Verschuldung von Euroländern wie Griechenland, Irland, Portugal und auch Spanien derzeit das größte Risiko für die Altersvorsorge sind. Schon an die zweite Stelle vorgerückt ist das Atomunglück im japanischen Fukushima, neun Prozent sehen dadurch ihre Altersvorsorge gefährdet. Es folgen der hohe mit acht Prozent der Nennungen und die Unruhen in den arabischen Ländern mit vier Prozent. Ein Fünftel will sich bei der eigenen Vorsorge stärker auf Anlagen in Gold oder Immobilien konzentrieren. 59 Prozent allerdings lassen sich von den vielen Krisen in der eigenen Vorsorgepolitik nicht beeinflussen. Insgesamt steigt jedoch die Bereitschaft, mehr für die eigene Vorsorge unternehmen zu wollen, der entsprechende Indexwert springt von 110 im Vorquartal auf jetzt immerhin 114 Punkte.

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) erhebt jedes Quartal die Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum Thema Vorsorge. Für den 13. Trendbericht wurden in der Woche vom 30. März bis 6. April 1030 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.







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