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22. 05. 2012
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DLR-Forschungs-Falcon kehrt sicher zur Erde zurück


19.04.2010 21:59 von:

Schlagwörter: Köln,DLR,Luftfahrt,Luftraum,Forschungsflug,Messung,LIDAR,vertikal,Oberpfaffenhof

Am heutigen Montag startete eine mit modernster Messtechnik ausgestattete Düsenmaschine der Marke Falcon 20E von Oberpfaffenhofen aus in den ruhigen Himmel über Deutschland. Seit dem Wochenende aber gibt es keine Flugbewegungen mehr für Passagiermaschinen. Grund für die komplette Sperrung des Luftraums war der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, dessen Ascheauswurf zu schwerwiegenden Schäden an den Düsenstrahl-Triebwerken führen kann. Um 20:45 Uhr landete das Flugzeug dann wohlbehalten wieder auf der Heimatbasis. Zunächst führte den Piloten der Maschine sein Weg vom bayerischen Standort aus in Richtung Nordosten. Der für Forschungszwecke umgerüstete Jet sammelte dabei Daten aus Flughöhen zwischen zwei und zwölf Kilometern, hieß es dazu weiter.

Bei ihrem Flug wollen die Forscher des Kölner DLR vor allem Daten sammeln. Neben dem Piloten waren auch die Forscher Dr. Bernadette Weinzierl, Dr. Oliver Reitebuch und Monika Scheibe an Bord. "Wir wollen die Vulkanwolke nach Höhe, Ausdehnung und Zusammensetzung untersuchen und insbesondere die Größe und Konzentration der Vulkanasche in verschiedenen Flughöhen messen", so DLR-Direktor Prof. Dr. Ulrich Schumann. Die Vorbereitungen für den mehrstündigen Forschungsflug begannen unmittelbar nach dem Ausbruch des Vulkans und der darauffolgenden Sperrung des deutschen Luftraums. Erst am Montagmorgen hatte das Luftfahrtbundesamt Grünes Licht für den Forschungsflug gegeben.

Mit einer speziellen Apparatur, dem so genannten LIDAR-Sytem ("Light Detection And Ranging"), messen die Forscher des DLR die Zusammensetzung der oberen Luftschichten mithilfe von Laservermessungen. Als Fernerkundungsinstrument wird die Veränderung durch die Änderung der zurückgestreuten Lichtsignale aufgezeichnet. Die wiederum gibt Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Luftschichten zu. Im Gegensatz zu Satellitenmessungen bietet die LIDAR-Messmethode eine genaue Aufzeichnung der vertikalen Struktur von Aschewolken.







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