22. 05. 2012
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Forschungszentrum Jülich erforscht in China Solarzellen
Bei einer Auslandsreise nach China haben die Vertreter des Forschungszentrums Jülich eine Vereinbarung unterzeichnet. Wie die nordrhein-westfälische Landesregierung am gestrigen Montag bekannt gab, arbeitet das Forschungszentrum ab sofort mit dem chinesischen Solarzellenhersteller Baoding Tian-Wie Solarfilms zusammen. Gemeinsam wollen beide Partner an der Weiterentwicklung von so genannten "Dünnschichtsolarmodulen" forschen. "China ist ein Boom-Markt für Solartechnologie, aber Forschung und Entwicklung entstehen erst sehr langsam. Beide Seiten können viel voneinander lernen", erklärte der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart anlässlich der Parafierung des Vertragswerks.
Bei ihren Analysen stehen die Langzeitstabilität und die Leistungsfähigkeit der industriell hergestellten Solarmodule im Mittelpunkt der Betrachtung. Das kommt der Spezialisierung des Jülicher Forschungsinstitut entgegen. Hier forschen die Wissenschaftler in erster Linie an Photovoltaikelementen und dort auf Dünnschichtsolarzelle aus amorphem und mikrokristallinem Silizium. Schon heute lassen sich damit relativ preisgünstig großflächige Sonnenkollektoren produzieren. In Jülich konzentriert man sich dabei auf die grundlegenden Fragen der Solarzellenherstellung. Dass die Arbeiten aus Jülich nun auch in China angewendet werden, sehen die Verantwortlichen in Jülich als Erfolg. "Unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden nun weltweit im industriellen Maßstab umgesetzt", erklärte der Direktor des Jülicher Forschungszentrums, Prof. Uwe Rau.

























