22. 05. 2012
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INSM kritisiert fehlenden Sparwillen der Regierenden
Die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat sich in der vergangenen Woche kritisch mit dem Ausgabeverhalten einiger Politiker auseinandergesetzt. Zwar ist das Wehklagen über die leeren Kassen ausgeprägt, doch manchmal wundert man sich doch über die Großzügigkeit, mit der so manche Ausgabe finanziert wird. Die Initiative zitierte das alljährlich erscheinende Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler. Darin sind akribisch die angeblichen und tatsächlichen Fehlplanungen und Verschwendungen aufgelistet. Selbst wenn die dadurch eingesparte Summe von 35 bis 40 Milliarden Euro tatsächlich nur ein geringerer Teil tatsächlich realisiert würde, wäre das schon ein Gewinn.
"Gerade in Zeiten rasant ansteigender Schulden erwarten die Bürger einen besonders sorgfältigen Umgang der Öffentlichen Hand mit Staatseinnahmen", mahnte Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Erschreckend sei geradezu das Ausmaß bei der Verschwendung öffentlicher Gelder. Die bisweilen herrschende Sorglosigkeit beginnt im kleinen, meist kommunalen Zusammenhang und endet in Millionen Euro teuren Fehlinvestitionen, die zudem über Abschreibungen und Kreditraten auch über den Zeitpunkt der Fertigstellung oder des Baustopps hinaus bei den Kosten zu Buche schlagen. Weitere Informationen zu den Verschwendungen finden sie auch im Internet unter: www.verschwendungsatlas.de.

























