22. 05. 2012
Seite drucken
Kölner Forscher veröffentlicht Fachartikel im renommierten Fachmagazin Nature
Am Untersuchungsobjekt mennonitischer Familie wirken auch Forscher der
Kölner Universität an der Genkartierung mit und wirken so daran mit,
die genetischen Ursachen dieser Krankheit zu ermitteln. Im Zuge ihrer
Forschungen an mennonitischen Familien aus Mexiko, Deutschland und
Kanada stellten die Wissenschaftler fest, dass alle Erkrankten einen
Defekt an der gleichen Stelle des Erbgutes aufweisen.
Die Untersuchungsgruppe der ursprünglich aus Friesland stammenden
Glaubensgemeinschaft eignet sich besonders gut für die Art der
Untersuchungen, da sie auch in ihrer neuen Heimat genetisch betrachtet
unter sich blieben. Gleiches gilt für ihre Religion und Sprache.
Zugleich erfahren die Kölner Wissenschaftler auch viel über die
Prozesse im Bindegewebe während des Alterungsvorgangs. Von Kölner Seite
aus haben Forscher unter der Leitung von Dr. Hans Christian Hennies vom
Cologne Center of Genomics (CCG) an den Untersuchungen teilgenommen.
Diese Untersuchungen wurden nun in einem Aufsatz in der Fachzeitschrift
Nature der Öffentlichkeit vorgestellt.

























