22. 05. 2012
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Kölner Sportwissenschaftler suchen Probanden für Studie
Nordic Walking, Walking oder das so genannte XCO Walking sind Trendsportarten vor allem für reifere Semester. Immer häufiger sind Hobbysportler und Gruppen mit Walkingstöcken in den Parks und Grünanlagen zu beobachten. Diesen Trend will nun auch die Sporthochschule wissenschaftlich untersuchen, genauer das Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie an der Sporthochschule. Die geplante Studie soll drei Monate dauern und mit einem gezielten Ausdauertraining die Auswirkungen von mehr Bewegung auf Lebensqualität und Gesundheit testen. Durch ein optimiertes Ausdauertraining findet eine Ökonomisierung des Herz-Kreislaufsystems statt, was zu einer Verbesserung der Lebensqualität und zu einer Verlängerung der Lebenserwartung führen kann, so die These der Wissenschaftler.
Risikofaktor Bewegungsmangel
Vor allem bei den Berufstätigen wird Bewegungsmangel zu einem immer größer werdenden Problem. Die Digitalisierung der Arbeit, die zu stundenlangem Arbeiten hinter einem PC zwingt, fördert die mit Bewegungsarbeit verbundenen Probleme des Herz-Kreislauf-Systems. Dem wollen die Initiatoren der Studie – Nadja Schnettler, Katrin Kreißig und Martin Elsner – durch eine Ökonomisierung des körpereigenen Kreislaufssystems vorbeugen. Die Probanden werden dabei über einen längeren Zeitraum von drei Monaten regelmäßig in der Verbesserung ihrer Trainingspläne unterstützt. Die Untersuchungen finden über einen Zeitraum von drei Monaten zwischen Ende Juni und Ende September statt. Zwei Mal pro Woche steht dann ein jeweils einstündiges Training auf dem Plan. Eine Leistungsdiagnose vor und nach der Trainingsperiode soll die mögliche Verbesserung der Parameter beweisen. Die Testpersonen sollten zwischen 40 und 60 Jahren alt und körperlich belastbar sein. Allerdings sollten die Probanden keinen regelmäßigen Ausdauersport betreiben.
Ansprechpartner sind Nadja Schnettler (0157 / 74650419 oder per Mail an:
nschnettler@gmx.de), Katrin Kreißig (0179 / 9206761 oder per Mail an:
katrin.kreissig@gmx.de) und Martin Elsner (0176 / 631 21 286 oder per Mail an:
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