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22. 05. 2012
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Studie: Mehr als zwei Drittel wollen den beruflichen "break" oder "relaunch"


06.09.2011 22:25 von:

Schlagwörter: Hamburg,Umfrage,2011,September,Kelly Services,Wechsel,Sehnsucht,Befürchtung

Der Hamburger Personaldienstleister und Berater Kelly Services hat sich mit den beruflichen Sehnsüchten und Zielen der Deutschen beschäftigt. Demnach wünschen sich rund zwei Drittel der Deutschen einen beruflichen Wechsel, nicht wenige planen sogar einen kompletten Neustart. Das sind nur zwei Ergebnisse, die das Hamburger Unternehmen in seiner jüngsten Marktforschung herausfand. Die sind im so genannten Global Workforce Index zusammengefasst. Mehr als zwei Drittel der befragten Personen geben an, ihre bisherige berufliche Ausrichtung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu ändern. Etwa 30 Prozent der Befragten nennen als Grund für die Neuorientierung den Wunsch nach einem höheren Einkommen, gefolgt von neuen Interessen (24 Prozent) und dem Bedürfnis nach einer ausgeglichenen Lebensführung (20 Prozent), so weitere Ergebnisse der Studie.

Vor allem in den Industriesektoren scheint die Wechselbereitschaft besonders hoch zu sein. Außerdem nennt die Studie die Bereiche Bildung, Gastgewerbe, Handel, Kundenservice und Finanzdienstleistungen. "Wir sehen eine erstaunlich große Anzahl von Personen, die ernsthaft einen Wechsel ihrer Karrierelaufbahn und somit einen beruflichen Neuanfang erwägen. Wurde früher noch der Wechsel zu völlig neuen Berufsbildern mit einer persönlichen Krise verbunden, reichen heutzutage bereits wandelnde Interessen und Vorstellungen für eine Neuorientierung aus", sagt Ralf Heiden, Geschäftsführer von Kelly Services in Deutschland.

Aber trotz der hohen Sehnsüchte scheinen vor allem Ängste hinsichtlich eines sozialen Abstiegs zu bestehen. Für mehr als die Hälfte scheint das ein wichtiger Beweggrund zu sein, diesen Berufswechsel nicht wirklich und ernsthaft anzugehen. Am höchsten ist die Besorgnis in der Altersgruppe der 48- bis 65-Jährigen, deutlich optimistischer sind hingegen die Jüngeren der 18- bis 29-Jährigen. Auch die Experten raten zu einer gründlichen Vorbereitung, ein schneller Wechsel aus einer Laune heraus sei auf keinen Fall anzuraten. "Ein kompletter Berufswechsel ist nicht immer unbedingt notwendig. Bereits kleinere Veränderungen im aktuellen Jobprofil können zu mehr Zufriedenheit führen", so der abschließende Tipp des Personaldienstleisters.

Weitere Informationen zum Index und der aktuellen Untersuchung finden sie auch im Internet unter: www.marketwire.com.







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